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NWZonline.de Region Bremen

Automobil: Oldtimer brummen nach Bremerhaven

22.06.2017
NWZonline.de NWZonline 2017-06-22T08:44:15Z 280 158

Automobil:
Oldtimer brummen nach Bremerhaven

Bremen/Bremerhaven Alles glänzt – Stoßstangen und Chromleisten, der polierte Lack und die Augen mancher Besucher. So ist es für gewöhnlich bei den „Bremen Oldtimer Classics“, die als größte Rallye für historische Automobile in Norddeutschland gelten. Am Samstag, 24. Juni, gehen die „Classics“ zum mittlerweile 20. Mal an den Start – oder besser: 170 Autos gehen ab 9.45 Uhr auf dem Bremer Marktplatz an den Start.

Sie repräsentieren über elf Jahrzehnte reichende Epochen des Automobilbaus und insgesamt 41 verschiedene Marken. Eine Vielfalt, auf die die Organisatoren – André Weißmann, Tanja Sörensen („Oldtimer-Galerie“) und Olaf Mönch (Eventagentur „Tradex Park“) Jahr für Jahr ebenso großen Wert legen wie auf glänzende Zierleisten. Bei den „Bremen Oldtimer Classics“ sind Traumwagen genauso mit von der Partie wie Alltagsautos von einst.

So geht es von der „Isetta“ bis zur „Isabella“, vom Rallye-Klassiker Bentley „Speed Six“ bis zum Aston Martin DB5, dem James-Bond-Wagen aus „Goldfinger“. Lamborghini ist mit historischen Modellen vertreten, Fiat aber auch – beispielsweise mit einem Fiat 500 Cabrio aus dem Jahr 1960. Mercedes und Porsche, Opel und VW, Alfa Romeo und MG – ein rollendes Automobilmuseum macht sich da auf den Weg. Startnummer 1: ein Ford T-Modell aus dem Jahr 1917, mit seinen 100 Jahren der älteste Wagen bei den „Bremen Oldtimer Classics“.

Bei den ersten „Classics“ waren 37 Autos dabei, die Tour führte nach Bremerhaven. Anlass genug, bei den inzwischen 20. „Classics“ wieder Bremerhaven zum Ziel zu machen, dachten sich die Organisatoren.

Weil das Teilnehmerfeld so groß ist und eine Fährverbindung auf der Route liegt, wird die Hinfahrt aufgeteilt – die eine Hälfte des Feldes nimmt die Fähre in Farge, die andere kommt über Motzen. „Sonst wären die Wartezeiten zu lang“, sagt Olaf Mönch, Meister der Streckenplanung. Die Hinfahrt führt – je nach Fährverbindung – über 104 oder 106 Kilometer. Zurück geht‘s über eine 145-Kilometer-Route.

Aber wir sind ja noch auf der Hinfahrt. Um 12 Uhr werden die ersten Teilnehmer an der Strandhalle in Bremerhaven erwartet. Auf dem Willy-Brandt-Platz gibt es dann ein Zeitfahren.

Gegen 14 Uhr, so die Planung, machen die ersten Teilnehmer sich dann wieder auf den Weg zurück nach Bremen. Über Langen, Ringstedt, Beverstedt und Ritterhude geht es dann zum Bremer Mercedes-Werk, wo am Nachmittag ein Zeitfahren auf der Daimler-Teststrecke auf dem Programm steht.

Die Organisatoren hoffen auf gutes Wetter, sprich: sie hoffen, dass es nicht regnet. Zu heiß aber sollte es auch nicht werden. Bei hochsommerlicher Hitze nämlich kann es schon einmal vorkommen, dass der eine oder andere Oldtimer schlapp macht.

Nach dem Zeitfahren auf der Mercedes-Teststrecke fahren die „Classics“-Teilnehmer wieder in die Bremer Innenstadt. Neben dem Start und dem Mittags-Stopp gibt es bei den „Bremen Oldtimer Classics“ ja immer noch eine dritte große Sause fürs Publikum – der Korso durch die Obern-
straße.

Er beginnt am Samstag ab etwa 17 Uhr. So ganz auf die Minute genau lässt sich das nicht vorhersagen bei einer so großen Veranstaltung mit so vielen alten Autos. Nach der Obernstraße steht für die „Classics“-Teilnehmer noch eine interne (also: nicht öffentliche) Abschlussfeier an – sie findet in der Mercedes-Niederlassung in der Vahr statt.


Mehr Infos unter   www.bremen-oldtimer-classics.de 
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