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NWZonline.de Region Bremen

Abschied Von Bello Und Miezi: Kirche lädt zu Online-Gottesdienst für verstorbene Haustiere ein

12.09.2020

Bremen Zum „Gedenktag an verstorbene Haustiere“ am Sonntag (13. September) lädt die Bremische Evangelische Kirche unter dem Titel „Wir vermissen dich“ zu einem Online-Gottesdienst ein. „Wenn ein Tier stirbt, tut das unglaublich weh - das ist eine Trauer wie jede andere“, sagte am Freitag die Bremer Rundfunkpastorin und langjährige „Wort zum Sonntag“-Sprecherin Jeannette Querfurth dem Evangelischen Pressedienst (epd). Für sie ist klar: „Liebe kann man nicht begraben. Sie bleibt, auch wenn dein Tier stirbt.“

Der Gottesdienst wolle diese Trauer aufnehmen, sagte Querfurth. „Es gibt Menschen, die sich nicht trauen, über ihre Gefühle zu sprechen, weil die Trauer von anderen, die kein Haustier haben, nicht so ernst genommen wird.“ Doch diejenigen, die ein Tier hätten, erlebten ein echtes Gottesgeschenk: „Tiere sind unverwechselbar, geduldig, sie verschenken ihre Liebe und Zuneigung. Dabei ist es ihnen völlig egal, wie wir aussehen und was wir besitzen.“

Während des Gottesdienstes werden Bilder und kleine Filme eingespielt, die mittlerweile verstorbene Tiere zeigen - Hunde, Katzen, ein Pony, Hühner. Besonders Kindern falle es schwer, Abschied von einem verstorbenen Haustier zu nehmen, betonte Querfurth. „Sie waren eben noch lebendig, warm und zugewandt, dann plötzlich steif und kalt.“ Tote Haustiere seien für Kinder oft der erste Berührungspunkt mit dem Tod. Sterbe der Hund oder die Katze, bleibe eine große Lücke zurück. Das sollten Eltern ernst nehmen. So könne ein Beerdigungsritual helfen, mit der Trauer umzugehen.

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Statistischen Erhebungen zufolge leben in Deutschland deutlich mehr als 30 Millionen Haustiere. Gerade in den von Kontaktbeschränkungen bestimmten Corona-Monaten hat ihre Zahl noch einmal deutlich zugenommen. Sie seien für viele Menschen wichtige Freunde, verdeutlichte Querfurth. Die Pastorin warnte aber vor einer Vermenschlichung: „Hunden Locken zu drehen oder menschenähnlich anzuziehen, das ist nicht artgerecht. Es ist schlecht, wenn man Tiere nicht in ihrer Eigenart sieht.“

Das Video zum Online-Gottesdienst hat der Evangelische Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen (ekn) in der Bremer St.-Jakobi-Kirche aufgezeichnet. Es kann den Angaben zufolge am Sonntag ab 8 Uhr auf drei Internet-Portalen der Bremischen Evangelischen Kirche verfolgt werden, und zwar auf www.kirche-bremen.de, facebook.com/BremischeEvangelischeKirche sowie bei Youtube unter BEKFilm.

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