Bremen - Und Schluss: Am Sonntagabend hat die Osterwiese ihre Pforten geschlossen. Karussells, Wurst- und Losbuden werden somit abgebaut. Das Wetter hat mitgespielt, die Schausteller sind zufrieden. Sie registrierten mehr als eine Million Besucherinnen und Besucher. Und die Polizei spricht von einem Volksfest „weitgehend ohne nennenswerte Störungen“.

Laut Angaben gab es Fälle, wenn auch nur wenige, in denen Mädchen oder junge Frauen an Autoscooter-Fahrgeschäften sexuell belästigt wurden. „Die Polizei verstärkte daraufhin dort ihre Präsenz, führte Personenkontrollen durch und erteilte Platzverweise“, sagte eine Sprecherin. Außerdem habe der Jugendschutz erneut im Mittelpunkt der Kontrollen gestanden. „Bei mehr als 200 Jugendschutzkontrollen wurden einige alkoholisierte Jugendliche angetroffen, die von ihren Eltern abgeholt werden mussten“, so die Sprecherin.

Handy-Diebstähle und Verstöße gegen das Waffengesetz waren weitere Beispiele der täglichen Arbeit. Auf der Osterwiese war wie in den Jahren zuvor die Mitnahme von Flaschen, Fahrrädern und Hunden verboten. Einige „Unbelehrbare“ missachteten diese Verbote. Bis zum Wochenende zählte die Polizei mehr als 700 Missachtungen der Marktordnung.

Der Bremer Schaustellerverband zog derweil eine durchweg positive Bilanz. Die Vorsitzender des Schaustellerverbands, Susanne Keuneke, geht von mehr als einer Million Besucher auf dem Frühlingsvolksfest aus. „So zufrieden waren wir schon lange nicht mehr“, sagte sie.

Sowohl Gutes Wetter als auch Werbeaktionen, unter anderem mit den Hochseil-Motorradartisten über den Köpfen der vielen Marktbesucher, haben laut Keuneke vor allem in der zweiten Woche viele Bremer und Touristen angelockt.