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NWZonline.de Region Bremen

Infrastruktur: Planungen für City-Center verzögern sich weiter

11.06.2014

Bremen Die Planungen für das große City-Center am Ansgarikirchhof verzögern sich weiter. Eigentlich sollten die ausgewählten Investoren schon im April ihre Entwürfe vorgestellt haben. Jetzt gilt aber der 9. Juli als neuer Stichtag, bis zu dem alle Planungseinzelheiten strenger Verschwiegenheit unterliegen sollen. Hintergrund der Probleme ist offenbar die nach wie vor ungeklärte Frage, wie groß das City-Center werden soll.

Während die Stadt ursprünglich daran dachte, zusätzlich zum Parkhaus Am Brill und dem Lloydhof auch das Gebäude der Galeria Kaufhof einzubeziehen, sind jetzt „nur“ noch die Gebäude von C&A und das Bremer Carree als Erweiterungsflächen im Gespräch.

Allerdings sind auf den Grafiken auch Flächen als Bebauungsmasse ausgewiesen, über die Bremen gar kein Verfügungsrecht besitzt. Zu den dort rot schraffierten Arealen gehören die Grundstücke von fünf Geschäftsleuten, die noch gar nicht verkauft haben. Dazu zählt beispielsweise das Schuhhaus Wachendorf, aber auch das Modehaus Ristedt. Dessen Inhaber, Jens Ristedt, hat keinesfalls vor, den Standort aufzugeben. „Wir sind in fünfter Generation ein eigentümergeführtes Geschäft“, sagt er auf Nachfrage. „Das wollen wir auch bleiben.“ An diesem Standort? „An diesem Standort“, bestätigt Ristedt.

Statt an einen etwaigen Verkauf denkt Ristedt daran, seinen Kindern die Chance zu erhalten, das Geschäft später zu übernehmen. Seit 145 Jahren verkaufen die Ristedts in Bremen Textilien, Jens Ristedts Großvater eröffnete das Haus auf einem Ruinengrundstück. „Diesem Erbe fühle ich mich verpflichtet“, sagte der Inhaber des Modehauses. In welcher Größe ein City-Center funktionieren könnte, kann allerdings auch Ristedt nicht einschätzen. Anders die ECE-Gruppe, die als Investor gehandelt worden war und sich im Februar zurückgezogen hatte. Grund: Zum Teil seien die Flächen für den Einzelhandel zu groß geplant. Zumindest sollte künftig die Planungsgrundlage für die Ausdehnung korrekt dargestellt werden.

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