Bremen - Erst eine Überschwemmung, dann eine Überraschung – im Keller eines Wohn- und Geschäftshauses in Utbremen hat die Polizei eine Indoor-Plantage mit 427 Cannabispflanzen entdeckt.
Ein Anwohner hatte am späten Sonntagabend wegen einer Überschwemmung die Polizei gerufen. Vermutet wurde ein Wasserrohrbruch. Als die Beamten eintrafen, „stand das Wasser im Keller bereits einige Zentimeter hoch“, hieß es. Der Anrufer erklärte den Polizisten, dass der betroffene Kellerraum zu einem Geschäft gehöre.
„Um zu sehen, wo das Wasser herkommt, war es nötig, dass die Feuerwehr einige Türen aufbrechen musste“, so die Polizei weiter.
Nach dem Aufbruch gab es dann verblüffte Gesichter. Von einem Wasserrohrbruch keine Spur. Stattdessen Pflanzen, so weit das Auge reicht – „in unterschiedlichen Wachstumsphasen“, wie die Einsatzkräfte weiter registrierten.
Der Sprecher: „Ein Wassertank in dem Raum war übergelaufen und hatte so die Überschwemmung verursacht. Die Ursache war ein nicht zugedrehter Wasserhahn.“ Bei der Durchsuchung einer Wohnung im Erdgeschoss sei Drogen-Equipment sichergestellt worden, hieß es. Die Ermittlungen dauern an, hieß es.
Einmal mehr warnt die Bremer Polizei vor dem hohen Anteil des Rauschwirkstoffes THC in Drogen aus Indoor-Plantagen.
