Bremen - Betrügereien im Internet gibt es viele. Aktuell betroffen ist auch die Internetplattform „www.bremen.de“. Die Bremer Polizei warnte am Montag vor der Betrugsmasche, mit der Menschen im Netz abgezockt werden.
Der Trick sei nicht ganz neu, sagte Polizeisprecherin Ines Roddewig. „Inserenten des Internetportals werden von einem angeblichen Mr. Moore aus Irland angeschrieben. Bei einem Geschäftsabschluss wird den Verkäufern ein gefälschter oder verfälschter Scheck mit deutlich überhöhter Gutschriftsumme zugesandt“, erklärte sie. Im Anschluss wird von Täterseite um sofortige Rücküberweisung des Differenzbetrages – meist per Bargeldtransfer – gebeten. Die Empfänger, sagte Roddewig, bemerkten die Fälschung in der Regel nicht, und auch das Geldinstitut schreibe den Verkäufern zunächst die Summe auf ihr Konto gut. Nun fordert der Käufer aus dem Ausland den Verkäufer auf, den Differenzbetrag der „versehentlich“ ausgestellten zu hohen Summe zurückzuüberweisen. Nach Angaben der Sprecherin überweist der Kontoinhaber dann in dem Glauben, dass das gutgeschriebene Geld auf seinem Konto verbleibt, den Betrag.
Roddewig: „In der Regel handelt es sich hierbei um eine Summe im unteren vierstelligen Bereich.“ Stellt das betroffene Geldinstitut in der Folgezeit die Totalfälschung oder Verfälschung des Schecks fest, werde das Geld laut Polizei von dem Konto des ursprünglichen Verkäufers sofort zurückgebucht.
Die Polizei appelliert daher an alle Internetkäufer oder -verkäufer, Anfragen aus dem Ausland zu ignorieren und niemals in Vorkasse an Dritte Geld zu überweisen.
