Bremen - Die Jacobs-Universität hat Dr. Tobias ten Brink zum Professor für China-Studien berufen. Der 40-Jährige übernahm zum 1. April an der privaten Hochschule in Grohn im Bremer Norden die Professur für „Chinese Society and Business“ . Mit der Berufung des aus Frankfurt am Main stammenden Politikwissenschaftlers stärkt die internationale Universität nach eigenen Angaben ihre China-Forschung.

„Wir haben nach einer dynamischen Persönlichkeit gesucht, die den transdisziplinären Ansatz, den wir verfolgen, weiter entwickelt“, sagte Dekan Professor Arvid Kappas.

Ten Brink war zuletzt als Privatdozent am Institut für Politikwissenschaft der Uni Frankfurt tätig. „Mich reizt die Möglichkeit, mit einer internationalen und transdisziplinären Gruppe zu arbeiten und gleichzeitig die Möglichkeit zu haben, die China-Forschung voranzutreiben. Sie ist in Deutschland definitiv ausbaufähig“, sagt der Politologe, der über das Thema „Kapitalistische Entwicklung in China“ habilitierte.

Zu seinen Stationen im Ausland zählen Aufenthalte am India-China Institute in New York, am Massachusetts Institute of Technology in Cambridge (USA) und an der Sun Yat-Sen-University in Guangzhou (China). In seiner Forschung befasst er sich vor allem aus einer vergleichenden Perspektive mit dem Aufstieg Chinas zur globalen Wirtschaftsmacht. Ten Brink: „Ich möchte zum besseren Verständnis des Landes außerhalb Chinas beitragen.“