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NWZonline.de Region Bremen

Überseestadt: Projekt „Hafenkante“ nimmt Konturen an

03.01.2014
NWZonline.de NWZonline 2015-07-21T09:06:33Z 280 158

Überseestadt:
Projekt „Hafenkante“ nimmt Konturen an

Bremen Die Überseestadt wächst unaufhörlich von der City weg in Richtung Molenturm: Das Projekt „Hafenkante“ nimmt im ersten Bauabschnitt stetig Konturen an. Die Verträge über die Flächen für den zweiten Bauabschnitt zwischen der Stadt und dem Projektentwickler sind noch vor Jahreswechsel unterschrieben worden.

Es ist eine riesige Baustelle. Graue Betonwände, überall das Dröhnen von Presslufthammern. Und zwischendrin die ersten Bewohner der „Hafenkante“. So heißt das Areal am nordwestlichen Ende der Überseestadt. Und das wächst und wächst. Die ersten Häuser, die sogenannten „Bootshäuser“ mit insgesamt 64 Eigentumswohnungen von Justus Grosse, stehen bereits in erster Wasserlinie und werden teilweise schon bewohnt.

Daran anschließend (hinter dem „Landmark-Tower“) entsteht zur Zeit als Teil des 40 Hektar großen „Überseeparks“ das rund zwölf Hektar große Areal „Hafenkante“ mit einem Gesamtvolumen von rund 400 Millionen Euro. Für dieses Projekt haben sich fünf Investoren zu einer Entwicklungsgesellschaft zusammengeschlossen: die Brebau, die Gewoba, die Sparkasse Bremen, Zechbau und das Hamburger Unternehmen DS-Bauconcept.

Originelle Wohnformen

An der „Hafenkante“ sollen eines Tages Dienstleister, Gewerbetreibende und Menschen, die an originellen Wohnformen interessiert sind, eine „ansprechende Architektur mit einmaligem Wasserbezug finden“, heißt es auf der Internetseite der Entwicklungsgesellschaft. Insgesamt sollen hier 1000 Wohnungen entstehen.

Die Maßnahmen des erstes Bauabschnitts laufen bereits auf Hochtouren – hier werden rund 300 Wohnungen gebaut (ein Drittel dieser Wohnungen baut die Wohnungsbaugesellschaft Gewoba). Auch ein 16 000 Quadratmeter großes Zentrum für Energie und Umweltschutz, kurz „Zeus“, soll hier entstehen.

Für den zweiten Bauabschnitt kauft die Entwicklungsgesellschaft Flächen von der Stadt Bremen. „Die Verträge sind noch am 30. Dezember 2013 unterschrieben worden“, sagte am Donnerstag Jons Abel von der Wirtschaftsförderung (WFB). Die Gesellschaft wiederum vergibt die Flächen für die Bebauung an ihre Gesellschafter. Vier Jahre, so Abel, haben diese dann Zeit, um diesen Abschnitt der „Hafenkante“ fertigzustellen. In dieses Areal mit sieben Baufeldern werden 317 Millionen Euro investiert. 650 bis 700 Wohnungen sollen laut Abel dort entstehen. Noch liegt das Areal des zweiten Bauabschnitts allerdings brach. Um mit den Bauarbeiten zu beginnen, muss nun die Stadt Bremen die gesamte Infrastruktur schaffen – dazu gehören Straßen, Radwege und Grünflächen. Für die Erschließung des Geländes hat die Wirtschaftsdeputation bereits zehn Millionen Euro freigegeben.

Klimaschutzkultur

Neben Wohnen werden auch Flächen für Gewerbe geschaffen. So zieht der Abwasserentsorger Hansewasser in ein Gebäude, das noch im ersten Bauabschnitt bis Dezember 2015 entstehen soll. Dann will Hansewasser sein neues Verwaltungsgebäude mit etwa 200 Mitarbeitern beziehen. Der Umzug und die Aufgabe des alten Sitzes am Schiffbauerweg sind Teil eines Klimaschutz- und Energieeffizienzprojektes, mit dem das Unternehmen eine Klimaschutzkultur in allen Bereichen des Unternehmens „aktiv leben“ möchte, wie Sprecher Oliver Ladeur sagte. Geplant sind im neuen Gebäude unter anderem eine Regenwassernutzung für Sanitäranlagen, eine Kühlung des Gebäudes über wassergekühlte Betondecken und die Erzeugung von Energie durch Windkraft. Das alte Gebäude übernimmt der Projektentwickler.

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