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NWZonline.de Region Bremen

Erste Hilfe: Reihenweise „Verletzte“ in Messehalle

22.06.2010

BREMEN Überall liegen Menschen mit Platzwunden am Kopf auf dem Boden. Einige sind einfach ohnmächtig geworden. Die Helfer kümmern sich bereits um die Erstversorgung – beim fünften Schülerwettbewerb „Hand aufs Herz“ in der Messehalle 7 auf der Bürgerweide.

1000 Teilnehmer aus Bremen und Niedersachsen zeigen ihr Können im Rahmen des Präventionsprogramms der Unfallkasse Bremen. 180 Teams mit je fünf Schülern treten in den Kategorien „Erste-Hilfe-Anfänger“, „aktive Schulsanitätsdienstler“ und „Teilnehmer der Jugendfeuerwehren“ gegeneinander an. „Der Andrang war so groß, wir hätten rund 80 Teams zusätzlich starten lassen können“, freute sich Christiane Meenen von der Unfallkasse über die rege Beteiligung.

Unterstützung erhielten die Fünft- bis Zehntklässler von den „Verbotene Liebe“-Stars Jo Weil alias Oliver Sabel und Marcel Spang (Kellner Niklas). „Privat bin ich noch nicht in die Situation gekommen, erste Hilfe leisten zu müssen“, ist Marcel Spang froh. Und Jo Weil kennt sich im Thema ein bisschen aus, da er drei Jahre einen Rettungssanitäter vor der Kamera gespielt hat. „Da habe ich ein spezielles Training bekommen“, verrät der 32-Jährige. Später werden beide selbst hilfebedürftig und müssen von den Schulsanitätern Marten Engwer, Karsten Krzeminicki und Beverley Shears aus Osnabrück versorgt werden.

Laura Bindemann liegt auf einer Decke, über sie gebeugt ihre Mitschülerinnen Jaqueline Tammen, Stefanie Syga und Lisa Hourmouzis. Sie versorgen die blutende Platzwunde und halten sie mit der Rettungsdecke warm. Die Kompresse auf- und den Verband angelegt, können die Helfer auf den verständigten Rettungsdienst warten. Stefan Faßhauer vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Bremerhaven bewertet die Maßnahmen der Erste-Hilfe-Anfänger des Schulzentrums Lehmhorster Straße aus Bremen-Nord: „Alle schlagen sich hier recht gut, obwohl so manch einer ins kalte Wasser geworfen wurde.“

Für die Wettbewerber gilt es, sich in fünf Notfallsituationen zu beweisen. Neben einer plötzlich leblos zusammensackenden Person müssen auch Zuckerkranke und Asthmatiker versorgt werden. Stabile Seitenlage, Herzdruckmassage und Atemspende gehören zu den Maßnahmen.

Bevor einem Verletzten geholfen werden kann, muss dieser unter Umständen erst geborgen werden. Wie das funktioniert, zeigt die Feuerwehr Bremen auf dem Vorplatz: mit hydraulischem Rettungsgerät wie Schere und Spreizer.

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