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NWZonline.de Region Bremen

Musik: Schlagerrevue feiert Premiere auf Schiff

26.08.2013

Bremen Peter Alexander, Caterina Valente und Elvis Presley – die 50er-Jahre-Revue „Sing Baby, sing“ feierte am Donnerstag Premiere auf dem Theaterschiff an der Tiefer. Die musikalische Zeitreise führt zurück in die Gründerjahre der Bundesrepublik, als sich die Leute nach dem Krieg nur allzu gern in die heile Welt des Schlagers flüchteten.

„Sing, Baby, sing ein Lied für mich... Bring, Baby, bring mir heut das Glück“ – sechs Darsteller begrüßen zu Beginn des Stücks singend und tanzend ihr Publikum mit dem Hit von Peter Alexander. Ein Moderator in Anzug, Fliege und Melone (Timo Riegelsberger) fragt das Publikum: „Wer erinnert sich an die 50er Jahre?“ Es ist die Zeit des Aufbruchs, der ersten Fernsehübertragung und die Zeit der Schlager.

Zur Handlung: Die Zuschauer begleiten eine dreiköpfige Bremer Familie um Vater Helmut (Christian Schliehe), Mutter Waltraut (Mary Bernet) und Tochter Monika (Petra Stockinger) durch das Jahrzehnt. Die Familie legt sich ihr erstes Auto zu, verreist zum ersten Mal nach Italien und Mutter Waltraud hat ein Techtelmechtel mit dem britischen Soldaten George (Till Kleine-Möller). „Zeig’ mir das Schwert vom Roland“, schmachtet Waltraud ihren George an. „Denn der steht ja noch!“, fügt sie hinzu und schaut ihrem Mann Helmut, der nach sieben Jahren Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt ist, dabei auf den Schritt. Der Humor ist schlüpfrig. Die Dialoge sind platt, nicht originell, aber was zählt, ist die Musik.

Das Publikum klatscht und singt mit zu Caterina Valentes „Komm ein bisschen mit nach Italien“, zu Bill Haleys „Rock around the clock“, zu Bully Buhlans „Ham se nich ‘ne Braut für mich“ und schwelgt in Erinnerungen zu Freddy Quinns Hit „Heimweh“. Die Inszenierung von Constanze Jungnickel ist großer Klamauk. Und wenn die Schauspieler Werbeslogans aus den 50er Jahren aufsagen, um dadurch den Geist jener Zeit widerzuspiegeln, ist das nicht besonders einfallsreich (Buch: Marko Linke). Die Darsteller machen aber allesamt einen guten Job. Dank der vielen Hits gelingt es ihnen, das Publikum in ihren Bann zu ziehen

„Sing Baby, sing“ läuft noch bis November jeweils donnerstags, freitags und sonnabends um 20 Uhr auf dem Theaterschiff.

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