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NWZonline.de Region Bremen

Veranstaltung: Schnoor zeigt sich von seiner bunten Seite

01.09.2014

Bremen „Eben hatte ich noch die Bälle in der Hand, dann waren sie weg“, erzählt Christina Eßmann aus dem münsterländischen Haltern. Zauberkünstler „Victor“ sorgte beim Schnoorfest für Verblüffung, als er die Gesetze der Materie auflöste.

Die Frauen des Doppelkopf-Clubs haben genau hingeschaut und alle nichts gesehen, als Victor Renner seine „Zigeuner-Hypnose“ vorführte. Das sorgte immer wieder für Applaus und Lachen im dicht gedrängten Schnoor. Historischen Gäste wie etwa Kaufmannsfrau Anne aus dem 17. Jahrhundert zogen mit ihren auffälligen Kostümen die Blicke auf sich. Über das älteste Viertel der Bremer Innenstadt erhob sich am Wochenende immer wieder eine Aussichtsgondel bis in 40 Meter Höhe. Sie bildete die von weitem sichtbare Verbindung zu den anderen Festen der Bremer City.

Kaufleute, Künstler und Gastronomen freuten sich besonders über das milde und zumeist trockene Wetter. Live-Musik und Café-Tische vor den Schnoor-Lokalitäten schafften eine Stimmung zum Verweilen – ob im „Katzencafé“, „Schröter’s“, „Café Tölke“, „Zum Kaiser Friedrich“ oder beim Irish Pub „Little Mary’s“. Vor allem die Bremer sollen mit dem jährlichen Familienfest an ihr außergewöhnliches Stadtviertel erinnert werden.

Der Schnoor bietet weit mehr als ausgefallene Souvenirgeschäfte. „Vor allem kann man hier wirklich Originelles entdecken“, sagt Bettina Molesworths von „Troll Antiquitäten“.

In dem kleinen Laden finden sich neben Schmuckstücken liebenswerte kleine Porzellan- und Keramikkreationen zwischen Kunst und Kitsch: Kühe, die Porzellanwürfel mit der Datumsanzeige halten oder ausgefallene Likör- und Weingläser. „Sind die selbst gesammelt?“, fragten die Kunden. Molesworths bestätigte das. Ein paar Häuser weiter, vor der Tür des Künstlerhaus „Art15“, versicherte eine junge Frau ihrer Freundin: „Hier kann man ruhig reingehen“ und trat ein.

Karola Bösch freut das. Sie ist eine der zwölf Künstler, die die Galerie in Eigenverwaltung betreiben. Im ältesten Giebelhaus Bremens von 1402 wollen die Künstler, darunter Digitalkünstler Ronald Philipps und Sonia Schadwinkel, ihren Teil dazu beitragen, dass die Kunst im Schnoor weiterhin eine Adresse hat, sagt Bösch.

Mehr als 70 Geschäfts- und Galerietüren waren bis zu 18 Stunden lang geöffnet und sorgten für freundliche Begegnungen von Touristen, Stadtbummlern und Fußballfans.

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