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NWZonline.de Region Bremen

Senat will Bahnnetz ausbauen

22.09.2008

BREMEN Bau- und Verkehrssenator Reinhard Loske (Grüne) hat „den Schock“ verdaut und will jetzt nach vorne schauen. Das sagte er am Sonntag auf der Sitzung der Baudeputation.

„Der Schock“ – das ist die jüngst bekannt gewordene Kostenexplosion beim geplanten Ausbau des Bremer Straßenbahnnetzes von eingeplanten 110 Millionen im Jahr 2005 auf 225 Millionen Euro „aus heutiger Sicht“. Ursachen für die Verdopplung der Kosten seien vor allem Preissteigerungen bei Stahl, Kupfer, Bitumen, Energie. Auch die Inflationsrate sei nicht berücksichtigt worden.

Formal seien 2005 keine Fehler gemacht worden, sagte Loske. Nur hätte man einen realistischeren Wert kommunizieren sollen. Schließlich basierten die veranschlagten Kosten von 110 Millionen Euro auf Zahlen von 2000. Und bis 2005 habe es bereits „gewaltige Preissteigerungen gegeben“.

Alle Parteien sind sich jedenfalls einig, dass das Gesamtpaket umgesetzt werden soll. Dazu zählen die Verlängerungen der Linien 1 nach Mahndorf, 2 bis zur Osterholzer Landstraße, 10 bis zum Mercedes-Werk sowie 8 über Mittelshuchting und die Landesgrenze hinaus nach Stuhr und Weyhe. Alle Strecken sollen verwirklicht werden. Lediglich über eine Ausdehnung des Zeithorizonts und alternative Finanzierungsmöglichkeiten dürfe diskutiert werden, so Loske.

Ein konkreter Fahrplan für den Netzausbau soll zur Deputationssitzung am 4. Dezember vorliegen und dort schließlich erörtert werden, hieß es. „Die Straßenbahn ist entgleist“, kommentierte der SPD-Deputierte und Verkehrspolitiker Reimund Kasper. „Wir wollen die Bahn aber jetzt nicht bis zur letzten Weiche zurückschleppen.“ Auch CDU, Grüne, Linke und FDP steuerten auf diesen Gleisen und lösten die Fahrkarten für die Weiterfahrt auf dem geplanten Schienennetz.

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