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NWZonline.de Region Bremen

GENDER MAINSTREAMING: Sperriges Vorhaben erfordert langen Atem und neues Denken

23.06.2005

BREMEN BREMEN/ S - Um Gender Mainstreaming ging es jetzt im Senat: Auf der Tagesordnung stand der Bericht der Frauenbeauftragten zum Stand der Dinge. Vor zwei Jahren hatte der Senat das große Gendern beschlossen. Zu deutsch: Bei allen Vorhaben werden die unterschiedlichen Interessen von Männern und Frauen und die geschlechtsspezifischen Folgen berücksichtigt.

Weil das ein sperriges Vorhaben ist, für das es langen Atem und Veränderung im Denken braucht, ist die Zwischenbilanz für die einzelnen Ressorts wenig spektakulär: Im Gesundheitsressort geht es um neue, flexible Arbeitszeiten in den Krankenhäusern. Im Kindergartenbereich geht es um die „Sozialassistenten“, die statt der qualifizierten Zweitkräfte den Erzieherinnen zur Seite stehen sollen: Hier sollen möglichst viele Männer qualifiziert werden. Im Bauressort ließ man einen Park gendern: das Leher Feld; das Wirtschaftsressort verweist auf das Coaching-Programm für Existenzgründerinnen. Und der Umbau der Rezeption im Finanzamt ist nun transparenter und hat eine Kinderecke. Zweck dieser Pilotprojekte sei es gewesen, herauszufinden, ob Gender Mainstreaming für sinnvoll gehalten werde und den Zielgruppen nutze. „Der Zwischenbericht spricht meines Erachtens dafür, dass wir dazu schon ein gutes

Stück des Wegs zurückgelegt haben“, sagt Senatorin Karin Röpke (SPD).

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