[SPITZMARKE]BREMEN - BREMEN/CL - „Es ist eine schöne Tradition, dass dieser Preis im Rathaus vergeben wird“, sagte Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) in seiner Begrüßungsansprache zur 22. Verleihung des Wolfgang-Ritter-Preises gestern Vormittag im Kaminsaal des Rathauses. Der mit 10 000 Euro dotierte Ritter-Preis sei ein hervorragendes Beispiel für bremisches Mäzenatentum im besten Sinne, so Böhrnsen.

Allein im vergangenen Jahr wurden aus Stiftungsmitteln elf Millionen Euro in wissenschaftliche Förderprojekte gegeben. In diesem Jahr entschied sich die Jury gleich für die Auszeichnung zweier Arbeiten aus dem Themenkomplex „Soziale Marktwirtschaft“ und „Globalisierung der Wirtschaft“ – Themenbereiche, die Stiftungsbegründer Ritter persönlich am Herzen lagen.

Zum einen zeichnete Ritter-Vorstand Dr. Helge Bernd von Ahsen in der kleinen Feierstunde die Arbeit unter dem Titel „International Entrepreneurship. Entscheidungs- und Risikoverhalten von Unternehmensgründern und Venture-Finanziers in kulturellen Kontexten“ von Prof. Dr. Dietmar Grichnik aus.

Des weiteren konnte sich Dr. Andre Jungmittag über den Preis für seine Arbeit „Internationale Innovationsdynamik, Spezialisierung und Wirtschaftswachstum in der EU“ freuen.

Wolfgang Ritter, einst Eigentümer der Tabakfabrik Martin Brinkmann AG, rief die Stiftung 1970 ins Leben, um die Wissenschaft generell und den akademischen Nachwuchs insbesondere aus dem Bereich der Wirtschaftswissenschaften zu fördern.

Informationen zur Preisverleihung

www.wolfgang-ritter-stiftung.de