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„bremer Kinderoskar“: Sprachförderung mit Quatsch

09.08.2010

BREMEN „Papa, kann man da auch rutschen?“ Wichtige Dinge müssen in der Vorbereitung geklärt werden. Besonders dann, wenn man die Attraktionen auf den letzten Metern des Hinwegs schon erkennen kann.

Auf den Wiesen rund um den Marcusbrunnen wurde am Sonntag zum 21. Mal der Bremer Kindertag gefeiert. Erneut organisierte der Landesbetriebssportverband Bremen (LBSV) das Spektakel mit mehr als 700 ehrenamtlichen Helfern sowie 80 Vereinen und Organisationen aus ganz Deutschland.

Und, ja, man konnte rutschen. Und außerdem schaukeln, toben, mit Farbe herumschmieren, klettern, laufen, hüpfen, balancieren, wippen, werfen. Zehntausende kleine und große Besucher ließen sich die Chance nicht entgehen, den Bürgerpark einmal als große Abenteuer-Spielwiese zu erleben. Um die 60 000 Besucher zählen die Organisatoren Jahr für Jahr. Auch am Sonntag war das Spektakel ein Anziehungspunkt.

Und das nicht nur für Mädchen und Jungen und ihre Familien – Auch zwei Elefanten waren dabei. Gut, einer kommt jedes Jahr. Der „Bremer Kinderoskar“ nämlich ist eine kleine Skulptur in Form eines Elefanten. Sozial-Staatsrat Joachim Schuster und Jürgen Linke vom LBSV übergaben ihn dieses Mal an – einen Elefanten! Aus Köln! An den blauen Elefanten des WDR, der auch seinen Freund, den rosa Hasen, zu dem Termin mitgebracht hatte.

„Wer diesen Preis bekommt, hat wirklich was Tolles für Kinder gemacht“, sagte Jürgen Linke. Der blaue Elefant, ein Ableger der „Sendung mit der Maus“, ist seit geraumer Zeit mit einer eigenen Sendung im Fernsehen zu erleben. Die Sendung richtet sich an Drei- bis Sechsjährige. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Sprachförderung – in unterhaltsamer Form, wohlgemerkt. Staatsrat Schuster: „Sprachkompetenz und Sprachförderung sind sehr wichtig.“

Heike Sistig von der Redaktion der „Sendung mit dem Elefanten“ nahm den „Kinderoskar“ entgegen. „Wir sind alle furchtbar stolz“, freute sie sich über die Auszeichnung. Kinder bräuchten das Fernsehen „nicht unbedingt“. Säßen sie dennoch davor, sollte es sie stark und aktiv machen. „Wir machen ganz viel Quatsch, aber man wird dabei schlauer.“

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