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NWZonline.de Region Bremen

Staatsanwalt untersucht Jacht-Verkauf

24.11.2012

Oldenburg /Bremen Die Staatsanwaltschaft Oldenburg ermittelt gegen einen ehemaligen Bremer Reeder im Zusammenhang mit dem Verkauf einer Jacht. Oberstaatsanwältin Dr. Frauke Wilken bestätigte dies am Freitag, ohne Namen zu nennen. Wie der NDR berichtet, soll es sich dabei ohne Zweifel um den Gründer der Bremer Beluga-Reederei, Niels Stolberg, handeln.

„Ich kann bestätigen, dass wir gegen einen ehemaligen Reeder ermitteln. Es geht um den Verdacht, dass eine Jacht verkauft worden sein könnte und mit diesem Geld Rechtsanwaltskosten beglichen worden sein könnten“, sagte die Sprecherin der Oldenburger Staatsanwaltschaft.

Mit diesem Geld soll der Reeder möglicherweise Anwälte bezahlt und auf diese Weise seinen Gläubigern Geld entzogen haben. In diesem Zusammenhang ermittle die Staatsanwaltschaft auch gegen zwei Rechtsanwälte, sagte die Sprecherin.

Die Staatsanwaltschaft in Bremen ermittelt gegen Stolberg bereits wegen Bilanzfälschung und weiterer Delikte. Bei den neuen Vorwürfen geht es um etwa 450 000 Euro aus dem Verkauf der Motorjacht zu einem Zeitpunkt, an dem die Zahlungsunfähigkeit Stolbergs bereits festgestanden haben soll – nach Informationen des NDR war das am 15. März 2011 – drei Wochen, bevor Stolberg Privatinsolvenz angemeldet hat. Stolberg, der an diesem Sonnabend seinen 52. Geburtstag feiert, wollte am Freitag gegenüber dieser Zeitung keine Stellung beziehen. Sollten diese Vorwürfe zutreffen, müsste sich der ehemalige Bremer Reeder wegen dieses Vergehens und seine Anwälte wegen Beihilfe verantworten.

Ende Oktober soll die Oldenburger Staatsanwaltschaft bereits mehrere Objekte durchsucht haben.

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