• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Bremen

Staatsanwaltschaft fordert vier bis fünf Jahre Haft für Stolberg

01.06.2017

Bremen Die Staatsanwaltschaft will dem Landgericht Bremen zufolge vier bis fünf Jahre Haft für den früheren Chef der Beluga-Reederei, Niels Stolberg, fordern. Dies sagte ein Sprecher nach einem Vorgespräch der Prozessbeteiligten in dem Verfahren am Mittwoch. „Alles unter vier Jahren ist aus Sicht der Staatsanwaltschaft weder Tat noch Schuld angemessen“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Die Verteidigung will in dem seit über einem Jahr laufenden Prozess eine Bewährungsstrafe für den Ex-Reeder fordern. Möglicherweise im Juli sollen dann vor Gericht die Plädoyers und das Urteil folgen.

Die Schwergut-Reederei war 2010 tief in die Krise und 2011 in die Insolvenz gerutscht. In einem der größten Strafverfahren in der Schifffahrtsbranche geht es um Betrug, Bilanzfälschung und Untreue.

Nach Angaben des Landgerichts diente das Vorgespräch nur zur Abfrage eines möglichen Strafrahmens. Bei Wirtschaftsstrafverfahren mit großer Beweisaufnahme sei dies nicht unüblich, sagte der Sprecher. Es gehe darum zu ermitteln, wo die Verfahrensbeteiligten stehen. Die Beweisaufnahme sei damit aber noch nicht abgeschlossen.

Wegen einer Erkrankung Stolbergs war der Prozess mehrfach unterbrochen worden. Wegen der Krankheit sind auch die Verhandlungstage verkürzt.

Neben Stolberg sind drei weitere frühere Manager der Reederei angeklagt. Sie sind derzeit aber vom Verfahren beurlaubt, weil die Tatvorwürfe vor allem Stolberg betreffen. Das Gericht wird nach eigenen Angaben jetzt den Strafrahmen besprechen.

Weitere Nachrichten:

Staatsanwaltschaft | Beluga | Landgericht Bremen

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.