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NWZonline.de Region Bremen

Bericht: Statistik sorgt für gute Stimmung

01.02.2017

Bremen Die Wirtschaft im Land Bremen ist auf Wachstumskurs. Das hat Wirtschafts- und Häfensenator Martin Günthner (SPD) am Dienstag im Rathaus verkündet. Gute Stimmung für den Standort zu machen – das gehört ja schließlich zu den Aufgaben eines Senators.

Zur Unterstützung im Jahr 2016 hatte Günthner Dr. Andreas Cors mitgebracht, den Abteilungsleiter für Wirtschaft beim Statistischen Landesamt. Die Wirtschaftsleistung im Land Bremen „dürfte“ – so seine Formulierung – im vergangenen Jahr um etwa 2,5 Prozent gestiegen sein. Damit liege Bremen über dem Bundesdurchschnitt (1,9 Prozent).

Mit etwa 7 900 neuen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen im Land Bremen sei die positive Wirtschaftslage auf dem Arbeitsmarkt angekommen, sagte Günthner – und sprach von einer „robusten Phase des Aufschwungs“.

Die guten Konjunkturdaten gehen laut Cors vor allem auf die Industrie zurück – und hier vorwiegend auf den Fahrzeugbau. In der Zeit von Januar bis November 2016 seien die Industrieumsätze im Bundesland „überaus kräftig“ gestiegen – um 15,6 Prozent. Der Fahrzeugbau habe dabei ungefähr die Hälfte der Umsätze erwirtschaftet. Auch im Maschinenbau seien die Umsätze „merklich“ gestiegen – um drei Prozent. Geringer fielen die Raten in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie aus.

Günthner sprach in diesem Zusammenhang auch von „Rückschlägen“ – etwa dann, wenn Standortentscheidungen gegen Bremen fielen, was auch zu Arbeitsplatzverlusten führen werde. Zu den Rückschlägen zählte der Senator die Entwicklung bei der Lloyd-Werft. „Wir haben uns vom Engagement der Genting-Gruppe deutlich mehr versprochen“, sagte er.

Günthner wies auch darauf hin, dass Bremen nicht alle Früchte seiner Infrastruktur-Investitionen selbst ernten könne – etwa, wenn in Bremen Beschäftigte im Umland wohnen und dort Steuern zahlen. Auch Ausbildungsplätze würden zum Teil „von Niedersachsen besetzt“. Die hohe Einpendlerquote bedeute: „Wir machen Strukturpolitik für das Umland mit.“ Niedersachsen würden auch bremische Theater und Kindertagesstätten besuchen. „Es würde mir einmal im Jahr ein Dankeschön dafür reichen.“

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