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NWZonline.de Region Bremen

Verkehr: Stephanibrücke: Experten schlagen Alarm

23.06.2017

Bremen Der Verkehr über die Stephanibrücke läuft in den Sommerferien nur noch mit Einschränkungen. Diese gelten jedoch nur für Lkw. Aber auch der Bereich für Fußgänger und Radfahrer wird schmaler. Der Grund: Um das Bauwerk, das von Bremen-Mitte über die Weser in die Neustadt führt, ist es schlecht bestellt. Fachleute aus Sachsen sehen sofortigen Handlungsbedarf.

Die Weserbrücke muss in den nächsten Jahren umfassend verstärkt – im Fachjargon: ertüchtigt – werden, um den wachsenden Belastungen weiterhin gerecht zu werden. Ein Ingenieurbüro aus Sachsen, das die Brücke untersucht hat, erachtet gar sofortige Maßnahmen zur Entlastung der Brücke für notwendig.

Lastkraftwagen dürfen auf der Brücke nun nicht mehr überholen, müssen zudem – vor allem auch im Falle eines Staus – einen Mindestabstand von 50 Metern zum vorausfahrenden Fahrzeug halten.

Eine weitere Maßnahme betrifft die tiefergelegene Brückenebene mit jeweils 5,50 Meter breiten Wegen für Fußgänger und Radfahrer: Beide Seiten werden um jeweils zwei Meter schmaler, um größere Menschenansammlungen zu verhindern. Mindestens einmal pro Monat werde nun genau hingeschaut, wie sich die Schadensbilder der Stephanibrücke weiter entwickelten, erläutert Martin Stellmann vom zuständigen Bremer Amt für Straßen und Verkehr (ASV).

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Als Ausweichroute zur A 1 über die Weser trägt die 1968 erbaute Stephanibrücke stetig steigende Lasten. Als Teil der Bundesstraße 6 befahren die Brücke täglich rund 100 000 Fahrzeuge. Neun Prozent davon entfallen auf den Schwerlastverkehr. Nun wird die Brücke laut Stellmann „perspektivisch“ mit mehreren hundert Tonnen Stahl verstärkt werden müssen, bevor in einigen Jahren ein Neubau notwendig sei. Denn die Brückenprüfer aus Sachsen haben bei einer anstehenden Nachrechnung festgestellt: Das Bauwerk, das aus Stahlteilen zusammengeschweißt ist, hat in bestimmten Stahlblechen Risse bekommen. Es ist so marode, dass die externen Fachleute den erwähnten sofortigen Handlungsbedarf sehen.

Die Kosten für die Planungen, die laut Stellmann im sechsstelligen Bereich liegen werden – muss Bremen tragen. Die Baukosten selbst – Stellmann schätzt sie auf sieben bis acht Millionen Euro – müsse dann der Bund übernehmen. Befahren werden könne die Stephanibrücke nach wie vor aber ruhigen Gewissens, betont Stellmann. „Wäre das nicht so, würden wir sie sperren.“

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