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NWZonline.de Region Bremen

Straßenbahnen mit 102 Millionen Gästen in der Spur

10.06.2011

BREMEN Harte Winter bescheren der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) zusätzliche Fahrgäste. Das war auch 2010 so und schlug sich in der Jahresbilanz nieder. Die BSAG beförderte 102,6 Millionen Kunden, das waren 2,1 Millionen mehr als ein Jahr zuvor. Die Umsatzerlöse lagen bei knapp 86 Millionen Euro und damit um rund sechs Prozent höher als 2009. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Da die Fahrkartenpreise die Kosten nicht decken, erhält die BSAG jedes Jahr einen so genannten Verlustausgleich von der Stadt Bremen. Diesen reduzierte das Unternehmen gegenüber 2009 um 38 000 auf 52,6 Millionen Euro. Das sind 400 000 Euro weniger als im Kontrakt mit der Stadt vereinbart. „Die BSAG hat die festgeschriebenen Ziele über die gesamte Laufzeit eingehalten“, sagte ein Sprecher. Bis 2020, so sieht die aktuelle Vereinbarung vor, sollen die Verluste auf 40,2 Millionen Euro reduziert werden.

Zurück ins Jahr 2010: Die 339 Fahrzeuge der BSAG, darunter 111 Niederflur-Straßenbahnzüge, legten auf acht Straßenbahn- und 38 Buslinien insgesamt 22 Millionen Kilometer zurück, 78 000 mehr als ein Jahr zuvor. Die BSAG investierte 25,4 Millionen Euro in die Modernisierung der Fahrzeugflotte sowie in Gleisbaumaßnahmen und beschäftigte zum Jahresende 2 078 Mitarbeiter in 1 563 Vollzeitstellen, darunter 98 Auszubildende.

Die BSAG bleibt in der Spur. Und investiert in die Zukunft. Anfang 2011 wurden 21 neue Niederflur-Gelenkbusse, die über den höchsten Abgasstandard für Dieselfahrzeuge (EEV) verfügen, in Betrieb genommen. Davon rollen jetzt 150 über die Bremer Straßen. 30 weitere EEV-Busse sind bestellt und sollen zum Jahreswechsel geliefert werden. Bis 2012 erhält die BSAG zudem neun weitere Niederflur-Straßenbahnzüge.

Auch das Schienennetz wird erweitert. Im Frühjahr 2012 soll die Verlängerungsstrecke der Linie 1 bis Nusshorn in Betrieb gehen. 2013 soll die „1“ dann bis zum Bahnhof Mahndorf fahren. Für die insgesamt 4,8 Kilometer lange Neubaustrecke werden Baukosten in Höhe von 60 Millionen Euro veranschlagt. Dann soll auch die Verlängerung der Linie 4 von Borgfeld bis zum Falkenberger Kreuz in Lilienthal fertiggestellt sein. Spatenstich war Anfang Mai dieses Jahres. Die Kosten für die 5,6 Kilometer lange Strecke belaufen sich auf 56 Millionen Euro.

Es bleiben die Verlängerungen der „1“ über das Roland-Center hinaus bis Mittelshuchting und der „8“ über Stuhr bis nach Leeste. „Die Planungen gehen weiter“, heißt es. Für die „8“ rechnet die BSAG im Herbst mit der Planfeststellung.

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