• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Bremen

A1 bei Stuhr stundenlang voll gesperrt

13.12.2019

Stuhr Nach einem schweren Unfall musste die Autobahn 1 bei Stuhr in Richtung Hamburg am Donnerstag voll gesperrt. Ein Sattelzug mit Kippauflieger war gegen 11.40 Uhr zwischen dem Dreieck Stuhr und der Anschlussstelle Bremen-Brinkum in ein Stauende geprallt und hatte zwei weitere Lastwagen ineinander geschoben.

Der Fahrer wurde dabei lebensgefährlich verletzt, teilte die Polizei mit. Der Unfall hatte zudem ganztägig Auswirkungen auf den Verkehr auf der A1 und den umliegenden Straßen. Die Bergungsarbeiten zogen sich bis in die Abendstunden hin. Eine Spezialfirma musste die Autobahn reinigen. Erst gegen 21.30 Uhr konnte die Autobahnpolizei die Fahrbahnen wieder freigeben.

Der Fahrer, dessen Identität der Polizei noch nicht zweifelsfrei bekannt ist, war mit seinem Sattelzug auf den stehenden Sattelzug eines 46-jährigen Mannes aus Rumänien aufgefahren. Dieser Sattelzug wurde wiederum auf den Lastwagen samt Anhänger eines 54-jährigen Fahrers aus Polen geschoben.

In Fahrtrichtung Hamburg wurde eine Vollsperrung ab der Anschlussstelle Gr. Mackenstedt eingerichtet und der Verkehr in Richtung B 322 abgeleitet. Auch ein Befahren der Autobahn 1 in Richtung Hamburg über die Autobahn 28 im Autobahndreieck Stuhr war nicht möglich. Hier wurde der Verkehr in Richtung Osnabrück abgeleitet.

Die Bergung- und Rettung des schwer verletzten Mannes gestaltete sich laut Mitteilung der Polizei schwierig, da sich die Fahrerkabine mit dem vor ihm befindlichen Sattelauflieger verkeilte. Er konnte lebensgefährlich verletzt geborgen werden und wurde mit einem Rettungswagen in eine nahe liegende Klinik gefahren. Der Rettungshubschrauber kam nicht mehr zum Einsatz.

Der Fahrer des Sattelzugs, der auf den Laster aufgeschoben wurde, erlitt leichte Verletzungen. Er wurde vor Ort in einem Rettungswagen behandelt und zur weiteren Behandlung in eine umliegende Klinik gefahren. Der Fahrer des Lasters wurde ebenfalls leicht verletzt, lehnte eine intensivere Untersuchung allerdings ab, wie die Polizei weiter mitteilt.

Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 120.000 Euro. Alle Fahrzeuge müssen durch Abschleppunternehmen geborgen werden.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.