Bremen - Nach mehr als 20 Antanzdelikten am vergangenen Wochenende hat die Polizei einige Tipps zusammengestellt, wie sich Passanten vor der Straßenkriminalität schützen können. Die Opfer werden bei dieser Art des Diebstahls oftmals durch Anrempeln oder aber auch durch bewusstes Umarmen und Antanzen abgelenkt, sagte Polizeisprecherin Ines Roddewig.

Ein Täter rempelt das Opfer an, ein anderer greift zu und gibt die Beute an eine dritte Person weiter. Roddewig: „Bevor Sie überhaupt merken, dass Ihnen etwas fehlt, ist der Dritte mit Ihren Sachen längst verschwunden.“ Diese Art des Taschendiebstahls finde häufig nachts an den Wochenenden statt, insbesondere an der Discomeile, am Bahnhof, im Viertel, in der City sowie im Umfeld von Konzerten.

Um einen Antanzdiebstahl zu verhindern, rät die Polizei, nur so viel Bargeld mitzunehmen, wie benötigt wird. Geld, Karten und Papiere sollten immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper getragen werden. Das Smartphone sollte nicht gezeigt, Fragen nach der Uhrzeit ignoriert werden. Wer Opfer von Antänzern geworden sei, sollte sich unbedingt bei der Polizei melden.