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NWZonline.de Region Bremen

Gewässer: Umweltressort überprüft Badeverbot

29.07.2010

BREMEN Um Bremen zukünftig wirklich zur „Stadt am Fluss“ zu machen, sollen mehrere offizielle Badestellen am Weserufer eingerichtet werden. Im September 2009 wurde in Rablinghausen ein 220 Meter langes Stück Weserufer als Sandstrand gestaltet. Aber das Baden ist dort – nach einer antiquarischen Verordnung – verboten.

„Da hält sich doch niemand dran“, sagt Matthias Scholl, der mit seinen zwei Kindern am Strand von Rablinghausen Abkühlung in der Weser sucht. Selbst die Polizei sei mit einem Streifenwagen vorbeigefahren und hätte niemanden ermahnt. Wer das Verbotsschild am Rande des Strandabschnitts missachtet, „handelt lediglich auf eigene Gefahr“, so Gudrun Gerdes vom Umweltressort.

Die „Verordnung über das Baden in den natürlichen, fließenden Gewässern in der Stadtgemeinde Bremen“ stammt aus dem Jahr 1966 und untersagt das Baden in der Weser vom Bereich Sielwallfähre bis zur Julius-Plate an der Unterweser. „In unmittelbarer Nähe zum Rablinghauser Strand war früher das Wendebecken des Europahafens“, rechtfertigt Anika Stief vom Bremischen Deichverband am linken Weserufer das Verbot. Doch seien Hafen und Wendebecken schon lange nicht mehr in Betrieb. Sobald die Wasserqualität den EU-Richtlinien entspreche, würde das Umweltressort diese Verordnung daher außer Kraft setzen, sagt sie. Alle zwei Wochen würden Proben entnommen. Die Entscheidung, ob das Verbot aufgehoben werden kann, werde in den nächsten drei Jahren fallen.

Ein Problem sei das Klärwerk, das Abwasser mit schwankenden Bakterienwerten in die Weser einleitet.

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