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NWZonline.de Region Bremen

Vor 75 Jahren brannten Bücher

09.05.2008

BREMEN „Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen.“ Das, was Heinrich Heine 1821 in „Almansor“ schrieb, wurde 112 Jahre später zur bitteren Wahrheit.

Am 10. Mai 1933 verbrannten die Nazis in der „Aktion wider den undeutschen Geist“ Bücher von allen Autoren und Schriftstellern, die ihnen nicht genehm waren. Heinrich Heine gehörte ebenso dazu wie die Bremer Autoren Josef Kastein, Friedo Lampe, Tami Oelfken.

Nicht nur am Nollendorfplatz in Berlin brannten die Bücher, auch in Bremen. Auf einem Spielplatz in der Nordstraße nahe dem Volkshaus in Walle. „Rund ein Drittel der Bücher wurden aus dem Bestand gezogen“, sagt Erwin Miedtke, stellvertretender Direktor der Stadtbibliothek Bremen. Von 22 000 Büchern blieben nach der „Säuberung“ nur 15 000.

Mit einer kleinen Ausstellung erinnert die Stadtbibliothek an die Bücherverbrennung vor 75 Jahren – an einen „unglaublichen Anschlag auf die Zivilisation, auf die Meinungs- und Gedankenfreiheit“, wie es Bürgermeister und Kultursenator Jens Böhrnsen (SPD) am Donnerstag formulierte.

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