• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Bremen

Weserstadion In Bremen: Bereit für Rolling Stones – oder Helene Fischer

03.03.2017

Bremen Helene Fischer kann kommen, Mario Barth auch. Oder Justin Bieber. Oder die Rolling Stones, die 1998 zuletzt im Weser Stadion auftraten. All diese Stars schaffen es, ein ganzes Stadion zu füllen. Und jetzt steht auch das Weserstadion wieder zur Verfügung, denn das Bauressort hat das im Sommer 2016 von der Betreibergesellschaft der Arena vorgelegte Sicherheitskonzept genehmigt. Das bedeutet grünes Licht für Open-Air-Konzerte mit 38 000 Besuchern.

Ob allerdings in absehbarer Zeit Stars in Bremen ein Konzert unter freiem Himmel im Ortsteil Peterswerder geben wollen, das wird sich erst noch herausstellen.

Platz für 40 000 Menschen hatte die Betreibergesellschaft, hinter der je zur Hälfte Bremen und Werder stehen, bieten wollen, so Geschäftsführer Heinz-Günther Zobel. Denn nach dem großen Umbau 2007 waren für Konzerte lediglich 33 000 Zuschauer zugelassen – zu wenig, um mit der Konkurrenz in Hamburg und Hannover (45 000/48 000 Plätze) mitzuhalten. Platz für 40 000 Zuschauer bei Open Airs kann das Stadion trotz des neuen Sicherheitskonzepts nicht bieten, aber immerhin für 38 000 Menschen.

Ob das reicht, den Standort Bremen nach zehn Jahren Pause für Großkonzerte unter freiem Himmel wieder attraktiv zu machen, ist offen. In der Konzertbranche wird knallhart gerechnet – mehr Zuschauer heißt mehr Geld.

Oliver Mücke von Koopmanns Concerts, einer der als Veranstalter für Open Airs im Gespräch war, ist skeptisch, ob die großen Stars künftig wieder Station in Bremen machen. „Das ist eine sehr ambitionierte Idee, muss sich aber an der Realität messen lassen“, sagte Mücke. In zehn Jahren – „Herbie“ Grönemeyer war der bisher letzte Sänger, der im Juni 2007 im Stadion auftrat – habe sich der Markt „sehr verändert“. Mücke selbst plant nichts in Richtung Open-Air-Konzert im Weserstadion, sagte er.

Knackpunkt beim Sicherheitskonzept waren die Fluchtwege. Die Betreiber hatten einen Musteraufbau eingereicht, der Fluchtwege und Rettungskonzept umfasste. Einbezogen wurden zwei größere Tore. Umbaumaßnahmen und Investitionen sind für die Umsetzung des Konzeptes nicht notwendig, hatte Zobel im Sommer bei der Vorstellung der Pläne gesagt.

Bei Werder selbst bremsten Verantwortliche am Mittwoch ein wenig die Euphorie einiger Bremer, die hier bereits Weltstars auftreten sehen. Es sei allerhand logistischer Aufwand zu treiben, um ein Open Air stattfinden zu lassen. So müssten die mobilen Tribünen in der Ostkurve für eine Bühne abgebaut werden. Auch Fragen wie Anreise der Zuschauer und Parksituation seien zu klären.

Zumindest sind die Voraussetzungen für Freiluftkonzerte in Stadionatmosphäre geschaffen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.