Bremen - Wie häufig Bremer und Bremerhavener am Arbeitsplatz fehlen, hängt stark vom Job ab. Das zeigt die aktuelle Fehlzeiten-Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (Wido). Den höchsten Krankenstand im Land Bremen verzeichneten im vergangenen Jahr Berufe der Lebensmittelherstellung, erklärte ein Sprecher. Am wenigsten fehlten Hochschul-Beschäftigte.

Der Krankenstand der bei der AOK versicherten Arbeitnehmer lag im Zwei-Städte-Staat bei 5,5 Prozent und damit auf dem Niveau wie 2013. Zwischen den einzelnen Berufsgruppen gibt es große Unterschiede. Mit 37,8 Tagen sind Beschäftigte in der Lebensmittelherstellung am längsten krank, es folgen Mitarbeiter der Fischverarbeitung (35,5 Tage) sowie Bus- und Straßenbahnfahrer (35,3) – allesamt Berufsgruppen mit hohen körperlichen Belastungen und überdurchschnittlich vielen Arbeitsunfällen.

Besonders wenige Fehltage hatten die Berufe in der Hochschullehre und -forschung mit 2,9 Fehltagen vor Ärzten (4,4 Tage) und Mitarbeitern in der Werbung (5,6).