Bremen - Im Prozess gegen Hans Eulenbruch und seinen Mitangeklagten Thomas M. bröckelt das Bild der Ankläger. Schwierigkeiten werden zwar unterstellt, die Zeugen geben dem Bild aber keine klareren Konturen. Stattdessen scheint immer mehr zutage zu treten, dass die Polizei Zeugen einseitig befragte.

Das Feuer bei „Harms am Wall“ am 6. Mai 2015 sollen Inhaber Hans Eulenbruch und sein langjähriger Bekannter Thomas M. gelegt haben. Ziel war laut Anklage die Versicherungssumme. Ein 44-jähriger Mitarbeiter, der am Freitag vor Gericht vernommen wurde, meinte in der Buchhaltung habe etwas nicht gestimmt. Belegen konnte er seine Angaben nicht.