Bremerhaven - Die schwarzen Staatskarossen mit Berliner Kennzeichen biegen am Donnerstag einige Minuten früher als erwartet von der Columbusstraße zum Deutschen Auswandererhaus ab. Wenig später öffnen sich die Türen und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) betritt Bremerhaven Boden.
Die Regierungschefin war in den 16 Jahren ihrer Amtszeit schon häufiger in der Seestadt. Doch dieses ist ihr erster offizieller Besuch und zugleich auch ihr letzter. Merkel will sich vom Bundesland Bremen verabschieden – nicht in Bremen. Ausgesucht hat sie sich dafür Bremerhaven.
Angela Merkel mit der entspannter Raute in Bremerhaven
Heiner Otto
Angela Merkel macht auf ihrer Abschiedstour in Bremerhaven Halt.
Heiner Otto
Warten auf die Kanzlerin: Angela Merkel ist in Bremerhaven zu Besuch
Heiner Otto
Angela Merkel gibt sich gelassen vor Schaulustigen in Bremerhaven
Heiner Otto
Angela Merkel ist am Donnerstag in Bremerhaven zu Besuch.
Heiner Otto
Kanzlerin auf Abschiedstour: Angela Merkel in Bremerhaven
Heiner OttoIn Begleitung von Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) und Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz nähert sich die Kanzlerin dem Haupteingang des Auswandererhaus, nicht ohne einigen Merkel-Fans zuzuwinken, die freundlich applaudieren. Grantz wird mit einem „Faustgruß“ bedient. Dann geht es weiter.
Auf der anderen Seite des Haupteingangs stehen weitere Menschen. Für ein kleines Gruppenbild stellt sich die Kanzlerin, inzwischen ohne Schutzmaske, gern zur Verfügung. Aber nur kurz, denn einige Sicherheitsleute runzeln schon die Stirn.
Noch ein schnelles Winken, dann ist die Regierungschefin im Auswandererhaus verschwunden. Auch die meisten Journalisten müssen nun draußen bleiben. Während des Rundgangs durch die Ausstellung ist nur eine Bildberichterstattung zugelassen.
Bevor Merkel eintrifft, geben Bovenschulte und Grantz noch mehrere Interviews. Man habe stets gut mit der Kanzlerin zusammengearbeitet, finden beide. Nur beim Thema „Offshore“ hätte sich Grantz bessere Ergebnisse gewünscht.
