Bremerhaven - Große amerikanische Passagierschiffe verkehrten früher im Liniendienst zwischen Bremerhaven und New York. In der Bevölkerung waren die riesigen Dampfer populär. Sogar in der örtlichen Werbung spielten die dicken Pötte eine Rolle. So ließ die Verkehrsgesellschaft Bremerhaven (VGB) einen neuen Reisebus zu Werbezwecken vor den Schiffen fotografieren.

Diese und weitere Fotos aus den 1950er-Jahren sind gegenwärtig im Historischen Museum Bremerhaven, An der Geeste, zu sehen. Es handelt sich um eine Auswahl der schönsten Exponate aus der beliebten Ausstellung „Wirtschaftswunderwelten“.

Zu den gezeigten Fotos zählt auch eine Aufnahme von der alten Columbuskaje. Hier trafen die Passagierschiffe aus Übersee ein. Und hier legten sie auf dem Weg in die Neue Welt auch wieder ab. Zu sehen ist auf dem Fotos ein Reisebus der VGB. Er steht werbewirksam vor dem Dampfer „America“.

Was die Auftraggeber für dieses Bild nicht wissen konnten: Die „America“, kleinere Schwester der legendären „United States“, sank 1994 im Sturm vor der kanarischen Insel Fuerteventura.