Bremerhaven - In den meisten Belangen des Zivil- und Katastrophenschutzes ist Bremerhaven weiter als manch anderes deutsches Oberzentrum. Gezeigt hat sich das, wie berichtet, bei der Ausstattung der Seestadt mit neuesten Meldetechniken bei der Sirenenalarmierung. Von den alten, oft verrosteten „Heulbojen“ ist keine mehr in Betrieb.

Wie reibungslos das funktioniert, zeigte sich erst unlängst beim jüngsten bundesweiten Probealarm. Die in Bremerhaven eingesetzte Technik funktionierte einwandfrei. Das betraf nicht nur die Sirenenanlagen, auch andere Meldewege wie Handymitteilungen oder Nachrichten über die Informationssysteme von Bahn und Bus waren nach Angaben der Fachleute nicht zu beanstanden. Feuerwehr und Technisches Hilfswerk (THW) arbeiten dabei Hand in Hand – und das seit Jahren außerordentlich erfolgreich.

In anderen Bereichen des Zivil- und Katastrophenschutzes – er untersteht Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD) als zuständigem Dezernenten – geht es ebenfalls gut voran. Gerade konnte man in Bremerhaven erste Geräte zur Trinkwassernotversorgung in Betrieb nehmen. Weitere folgen. „Herzstück“ ist ist ein großes Notstrommodul, das sich der Oberbürgermeister am vergangenen Donnerstag auf dem THW-Gelände erstmals vorführen ließ.