Bremerhaven - In einem Brief an Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte hat das Aktionsbündnis gegen Rechts „Bremerhaven bleibt bunt“ um Unterstützung im Vorgehen gegen Rechte und Reichsbürger gebeten. In dem von Katharina Diegritz unterzeichneten Schreiben wird vorgeschlagen, sich an dem „Brandenburger Erlass“ zu orientieren, der das Zeigen verbotener Flaggen und Symbole regelt und der Polizei bei der Verfolgung mehr Möglichkeiten einräumt.
Das Aktionsbündnis hat nach eigenen Angaben festgestellt, dass in der Seestadt Reichsflaggen sowie nicht verbotene Vorläufer der Reichskriegsflagge gezeigt werden. So heißt es in dem Schreiben an Bovenschulte: „Rechte und Reichsbürger dekorieren mit solchen Flaggen Fenster, Balkone, Wohnhäuser sowie Parzellen und Kleingärten in mehreren Stadtteilen. Einer hat schon seit etlichen Monaten ein Boot mit Reichsbürgerreklame auf einem Pkw-Anhänger in Lehe am Straßenrand abgestellt.“
