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NWZonline.de Region Bremerhaven

Corona-Krise: „Artania“ kommt fast leer zurück nach Bremerhaven

01.04.2020

Bremerhaven Bis Phoenix-Kapitän Morten Hansen das Kommando zum Anlegen in Bremerhaven geben kann, wird es wohl noch einige Wochen dauern, denn auch am Dienstag lag die „Grand Lady“, bekannt aus der ARD-Fernsehserie „Verrückt nach Meer“, weiterhin im Hafen der australischen Küstenstadt Fremantle. Dort gingen am vergangenen Wochenende rund 800 Passagiere von Bord und kehrten mit insgesamt vier Condor-Sonderflügen zurück nach Frankfurt.

In Schwierigkeiten war das beliebte Urlaubsdomizil, das meist von deutschen Gästen gebucht wird, weil sich auf dem Schiff immer mehr Corona-Infektionen zeigten. 23 Fahrgäste, meist ältere Menschen, und 13 Crewmitglieder waren positiv getestet worden und müssen nun in australischen Kliniken eine 14-tägige Quarantänezeit überstehen.

Unterwegs war die „Grand Lady“ ursprünglich, wie berichtet, auf einer Weltreise. Zuletzt waren immer weniger ausländische Häfen bereit, die „Artania“ anlaufen zu lassen – aus Angst vor einer Verbreitung des Corona-Virus. Daher entschloss sich der Bonner Kreuzfahrten-Veranstalter, die Reise zu beenden und beorderte das Schiff zurück nach Bremerhaven.

In Fremantle wollte die „Artania“ nur einen kurzen Tankstopp einlegen. Doch zu dieser Zeit stieg die Zahl der Corona-Infizierten sprunghaft an und das Schiff meldete den medizinischen Notfall.

Zum Wochenbeginn war Phoenix bemüht, Rückreisemöglichkeiten für große Teile der Besatzung zu finden. Nur die nautische Crew und eine kleine Gruppe Servicepersonal sollen bei der langen Fahrt nach Bremerhaven an Bord bleiben. Auch 16 Passagiere wollen unbedingt mit zurück in die Seestadt.

Dort wartet man schon auf die „Grand Lady“. Angemeldet haben sich für die nächsten Tage auch die „Amadea“, die „Albatros“ und die „Amera“ . Für Renovierungsarbeiten geht die „Amadea“ in die Loyd Werft, die anderen beiden Schiffe laufen Emden an.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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