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NWZonline.de Region Bremerhaven

Finanzhilfe In Bremerhaven: Attraktionen in Havenwelten sollen „flüssig“ bleiben

26.05.2020

Bremerhaven Die Sorgen hinter den Kulissen waren spätestens im April und Mai offenbar größer, als zunächst nach außen drang: Durch die Coronakrise sind sowohl dem Deutschen Auswandererhaus als auch dem Klimahaus Eintrittsgelder und andere Einnahmen dramatisch weggebrochen. Ein Großteil der Belegschaft ging in Kurzarbeit. Inzwischen haben beide Häuser wieder geöffnet, das Personal ist zurück, doch finanziell ist es immer noch eng.

Das ist auch dem Magistrat geläufig. In mehreren Vorlagen waren Szenarien beschrieben worden, die im Ergebnis durchaus als besorgniserregend bezeichnet werden dürfen. Damit es erst gar nicht so weit kommt und die Liquidität der Museen gewährleistet bleibt, hilft die Stadt beiden Häusern mit einem Betrag von insgesamt 700.000 Euro.

Das ist vor allem Blick auf die Zahlungsfähigkeit auch dringend erforderlich, denn nach der langen Pause sind die Besucherzahlen weder im Klimahaus noch im Deutschen Auswandererhaus auch nur annähernd dort, wo sie über Jahre waren. In beiden Häusern hofft man, dass sich die Zahlen im Juli und August weitgehend stabilisieren.

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Doch ob das so umzusetzen ist, wenn es bei den strengen Coronaauflagen bleibt, muss wohl abgewartet werden. Ins Klimahaus dürfen zeitgleich nur 900 Besucher, für das Auswandererhaus sind nur 120 Gäste zugelassen. Das dürfte nicht reichen, um den Betrieb auf Dauer solide abzusichern.

Das sehen die Finanzexperten bei der Stadt nicht anders. Es gilt als sicher, dass man politisch alles „dransetzen“ wird, um die Attraktionen in den Havenwelten eine sichere Zukunft zu ermöglichen. Beide Einrichtungen sind auch für den Tourismus wesentliche Standbeine, deren Existenz man nicht gefährden will.

Sowohl im Deutschen Auswandererhaus als auch im Klimahaus ist man der Stadt für das finanzielle Engagement sehr dankbar. Immerhin gilt die Liquiditätssicherung praktisch als „lebenserhaltend“.

Wie schwierig die Situation für das Auswandererhaus ist, zeigt ein Blick auf den „Unterbau“ dieser Einrichtung. Das Auswandererhaus wurde seinerzeit als gemeinnützige Gesellschaft angelegt. Das bietet einerseits Vorteile, enthält aber auch Risiken, denn das Haus darf keinerlei eigene Rücklagen bilden oder gar Gewinne machen.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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