Bremerhaven - Ein fabrikneues Kriegsschiff, das auf einem Schwerlastponton von Bremerhaven nach Bremen gezogen wird – dieser seltene Transport war am Montag entlang der Weser zu bestaunen. Zuvor hatten Spezialisten die rund 2500 Tonnen wiegende Meko-Fregatte für die ägyptische Marine aus der großen Lunehalle gerollt – mit Hilfe eines ferngesteuerten Schwerlastfahrzeugs.
Das schauten sich am vergangenen Wochenende bereits zahlreiche „Seh-Leute“ aus der Nähe an. Auch am Montag war das öffentliche Interesse an der Fregatte groß. Viele Zuschauer verfolgten, wie der Ponton aus dem Fischereihafen in die Doppelschleuse und von hier aus weiter hinaus auf die Weser geschleppt wurde.
In Bremen soll das Schiff in diesen Tagen zu Wasser gelassen werden. Dazu will man den Ponton „BHV Bremerhaven“ absenken. Das erschien den Behörden der Seestadt mit Blick auf die Wassertiefen in den Häfen als zu riskant. Wenn die Fregatte erst schwimmt, geht es schon bald, wahrscheinlich am kommenden Wochenende, zurück nach Bremerhaven.
An der Kaje vor der zur Rönner-Gruppe gehörenden Firma Stahlbau Nord erhält das 120 m lange Schiff seine Endausrüstung. Auch die Bewaffnung der Fregatte steht noch aus.
