Bremerhaven - Als die „Alexander von Humboldt II“ am Ostermontag gegen 18 Uhr in den Geestevorhafen einlief – drei Stunden später, als es zuvor ein Radiosender gemeldet hatte – da flossen an Bord und auf der Kaje die ersten Freudentränen. Freunde und Verwandte waren eigens in die Seestadt gereist, um ihre „Seefahrer“ nach längerer Abwesenheit wieder in Empfang zu nehmen. Auf der Liebesinsel wurde Beifall geklatscht. Mehrere Autohupen ertönten.
Kleine Reparaturen
Nach dem Passieren der Doppelschleuse steuerte der Kapitän den grünen Dreimaster direkt in den Fischereihafen und ließ an der Kaje eines Schiffsausrüsters festmachen. An dieser Position bleibt die „Alexander von Humboldt II“ bis Sonnabend liegen, denn es sind einige kleinere Reparaturen erforderlich.
Hinter der Stammbesatzung und einer Reihe von Trainiees liegt eine abwechslungsreiche Zeit. Monatelang war der bekannte Großsegler auf der anderen Seite der Welt unterwegs.
Kurs Karibik
Bestaunt wurde das Stahlschiff aus Bremerhaven in der Karibik, aber auch in Südamerika. Die nächsten Monate bleibt die „Alex II“ nun in Nordeuropa. Gute Nachricht: Einige Tagestörns und kleinere Reisen können noch gebucht werden.
Von Bremerhaven aus nimmt das Schiff an diesem Sonnabend also Kurs auf Warnemünde. Die Seereise durch Nord- und Ostsee dauert 14 Tage. Noch sind einige Plätze frei. Passagiere zwischen 14 und 25 Jahren bezahlen 1287 Euro. Wer älter ist als 25 Jahre wird mit 2015 Euro zur Kasse gebeten.
Günstige Tagestörns
Wer nur ein kleineres Budget zur Verfügung hat, dennoch aber einmal mitfahren möchte, erhält dazu auf Tagestörns Gelegenheit – zum Beispiel rund um die Maritimen Tage ab Bremerhaven. Aber auch im September startet die „Alex II“ zu drei Tagestörns ab Seestadt. Das Ticket kostet 99 Euro. Wer jünger ist als 25 Jahre bezahlt 79 Euro. Die Ausfahrt dauert sechs Stunden.
Zu sehen ist das Schiff auch beim Hamburger Hafengeburtstag (Feuerwerk kann gebucht werden) und bei der Kieler Woche.
