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NWZonline.de Region Bremerhaven

Auto stürzt beim Zoo am Meer ins Hafenbecken

26.09.2018

Bremerhaven Offenbar ein tragischer Unfall ereignete sich am Montagabend in Bremerhaven. In unmittelbarer Nähe zum berühmten Zoo am Meer stürzte gegen 21 Uhr ein Pkw über die Kaikante ins Hafenbecken, berichtet die Nachrichtenagentur „Nonstop News“. Es handelt sich dabei um einen Stichkanal zwischen Weser und der Schleuse zum Sportboothafen. Das Fahrzeug versank laut Augenzeugenberichten sofort im Wasser.

Großaufgebot an Rettungskräften

Unmittelbar nach Eingang des Notrufes setzte sich ein Großaufgebot an Rettungskräften in Bewegung. Neben der Feuerwehr und Polizei kamen Kräfte des Technischen Hilfswerks und der DLRG, die Wasserschutzpolizei sowie der Seenotrettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger mit samt seinem Tochterboot zum Einsatz. Auch der Rettungskreuzer „Hermann Glockner“ war vor Ort.

Traurige Gewissheit

Ein mit Wärmebildkameras ausgestatteter Seenotrettungshubschrauber der Marine überflog mehrfach die Unglücksstelle, konnte aber weder Fahrzeug noch Personen in dem bis zu sieben Meter tiefen Hafenbecken ausfindig machen. Zwei Gruppen Taucher suchten den Grund ab, was sich aber bei den Sichtverhältnissen in der Tiefe und bei Dunkelheit sehr schwierig gestaltete.

Laut „Nonstop News“ konnte das Fahrzeugwrack schlussendlich aber mit Hilfe eines Sonarbootes der Feuerwehr geortet werden. Die Bergung mit Hilfe des Feuerwehrkrans brachte dann die traurige Gewissheit. Die Fahrerin befand sich noch in dem Pkw. Nach bisherigen Erkenntnissen war die Fahrerin offenbar alleine in dem Wagen unterwegs.

Nach Angaben eines Polizeisprechers wollte sich die Insassin das Leben nehmen und lenkte ihr Auto absichtlich in den Vorhafen. Über das Alter und die Herkunft der Frau machte die Polizei keine Angaben. An der Bergungsaktion waren 78 Einsatzkräfte beteiligt.

Hinweis: Zunächst haben wir berichtet, ein Mann sei in dem Auto gefunden worden. Wir haben den Fehler korrigiert.

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