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NWZonline.de Region Bremerhaven

Großsegler Bald Abgewrackt: Eine „Kunststoff-Windel“ für die „Seute Deern“

19.03.2020

Bremerhaven Dass dieser alte Frachtsegler keine Zukunft mehr haben wird, erkennen inzwischen selbst Passanten, die von Schiffen keine Ahnung haben. Der Holzrumpf ist stellenweise geradezu vergammelt, Metallplatten, die große Löcher im Schiff verdecken, rosten vor sich hin. Und auch an Deck ist schon lange nicht mehr alles so wie früher. Mitarbeiter des Deutschen Schifffahrtsmuseums (DSM), dem die „Seute Deern“ gehört, haben alles demontiert, was aufbewahrt und erhalten werden soll. Für die Zeit danach, wenn das Bremerhavener Wahrzeichen längst Geschichte ist.

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Doch noch liegt die „Deern“ beinahe „trotzig“ an ihrem angestammten Platz im Museumshafen, umgeben von anderen schwimmenden Exponaten, von denen es einigen nach Expertenmeinung nicht viel besser gehen soll, als dem 100 Jahre alten Windjammer.

Das gewiss riskante Verholen des Schiffes an die nur wenige Meter weiter südlich gelegene Baltimore Pier soll nach Angaben der Hafengesellschaft Bremenports voraussichtlich zwischen dem 23. und dem 27. März erfolgen – wenn Corona nicht dazwischen funkt, denn einiges an Personal wird man für die Aktion schon benötigen.

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Der Plan klingt bekanntlich relativ simpel. Mit einem oder mehreren Stahlseilen will man den mastlosen Rumpf von der Kaje wegziehen und nach vorne bewegen. Ob die marode „Seute Deern“ diese Art von Transport überhaupt verkraftet, bleibt abzuwarten.

Die wichtigsten Vorkehrungen jedenfalls sind getroffen. Dazu zählte das Versenken einer 30 m breiten und etwa 70 m langen Kunststoffbahn an der Baltimore-Pier. Später folgt noch eine zweite „Folie“. Diese „Windel“ soll verhindern, dass Schadstoffe in den Boden eindringen können, denn die „Seute Deern“ wird am Ende trocken gelegt.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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