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NWZonline.de Region Bremerhaven

Großübung „defender Europe 20“: Beteiligung an Anti-Kriegs-Demo in Bremerhaven geringer als erwartet

24.02.2020

Bremerhaven Kaum mehr als 200 Demonstranten haben am vergangenen Samstag in der Bremerhavener Innenstadt an einer Kundgebung unter dem Motto „Nein zu Kriegsmanövern“ teilgenommen. Die Polizei, die die Eröffnung auf dem Platz vor der Großen Kirche und später den Marsch bis zum Zolltor Roter Sand mit einem stattlichen Aufgebot begleitete und absicherte, hatte zuvor, wie berichtet, mit 400 Demonstranten gerechnet.

Bei Dauerregen sangen die Kriegsgegner in der Fußgängerzone mehrere Lieder mit politisch motivierten Texten, hörten einige Reden, traten am Zielort, in Höhe der Einfahrt zu den Überseehäfen, noch einmal kurz zusammen und beendeten wenig später ihre Aktion. Zu Zwischenfällen kam es nach Angaben der Polizei nicht. Die entstandenen Verkehrsbehinderungen wurden als geringfügig bezeichnet.

Der Aufruf zur Demo in Bremerhaven ist auf die Ankunft des Truppentransporters „Endurance“ Ende voriger Woche zurückzuführen. Der Frachter brachte Panzer der US-Army und Soldaten nach Deutschland, die sich an der internationalen Großübung „Defender Europe 20“ beteiligen. Zur Aufgabenstellung zählt auch das Verlegen von Truppenteilen. Dabei spielt der Anlaufpunkt Bremerhaven eine wesentliche Rolle.

Wenige Stunden nach der Demo erreichte ein längerer militärischer Lkw-Konvoi das Überseehafengebiet in Bremerhaven. Auf den Fahrzeugen werden die ersten US-Panzer ins Übungsgebiet an die polnische Grenze verbracht.

In dieser Woche werden in der Seestadt zwei weitere US-Frachter erwartet. Auch sie haben militärische Ausrüstung an Bord. Der Weitransport in die Zielgebiete soll meist in den Nachtstunden erfolgen.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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