Bremerhaven - Diesmal waren keine Schlauchboote von Greenpeace im Wasser, als der amerikanische Truppentransporter „Endurance“ am Sonntagmittag im Bremerhavener Kaiserhafen losmachte und hinaus auf die Weser fuhr. Unterwegs ist der große Frachter nach Angaben des Internetdienstleisters Marine Traffic zurück in die USA. Anfang März will das Schiff in Port Arthur (Texas) ankommen.

Derweil muss sich Bremerhaven weiter als Drehscheibe für internationale Militärlogistik beweisen. Gestern machte die „Green Bay“ im Hafen fest. Ein drittes Schiff kommt diese Woche. Auch sie sollen schweres Militärgerät für die Übung „Defender Europe 20“ geladen haben. Wie berichtet, schaffen die Amerikaner mit Unterstützung der Bundeswehr Waffen und Geräte in Richtung Osteuropa. Auch der Transport von den amerikanischen Heimatstützpunkten und der Rücktransport sind Teile der Übung.

Bei einem Ortstermin für die Medien zeigten sich die US-Amerikaner vorige Woche überrascht von dem großen Interesse der nationalen und internationalen Presse. Journalisten aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland sahen beim Entladen der „Endurance“ an der Kaje zu.