Bremerhaven - Wer in diesen Tagen an einem der Tische des Restaurants „Loyd’s“ in den Havenwelten Platz nimmt, bekommt einen seltenen Anblick gratis dazu. Gerade in den letzten Tagen schauen immer mehr Einheimische, aber auch zahlreiche Touristen bei dem zu, was sich da im Neuen Hafen tut. Ein schwimmender Kran – er steht auf einem Ponton und kann daher flexibel bewegt werden – ist seit Tagen dabei, 16 neue Dalben auf den Grund des Hafenbeckens zu setzen – stählerne Montagebasis für eine neue Steganlage.
Die musste, wie berichtet, auch unbedingt her. Denn das alte Holzbauwerk war marode und kaum noch standsicher. So verholten die Kapitäne der Schiffergilde ihre Wasserfahrzeuge in den Alten Hafen. Die „Astarte“ wechselte in den Fischereihafen, war zum Ansegeln kürzlich aber schon wieder unterwegs.
Fertig sein dürfte die weitaus größere neue Anlage zum Festmachen von Booten und Schiffen voraussichtlich in zwei Monaten. Damit ist klar: Zum Seestadtfest (23. bis 26. Mai) sind die Arbeiten keineswegs zu schaffen.
Daher wird Bremerhavens Stadtverordnetenvorsteherin Brigitte Lückert die maritime Großveranstaltung also auch nicht auf dem neuen Bootssteg eröffnen, sondern statt dessen auf das Areal am Simon-Loschen-Leuchtturm ausweichen.
