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Ingenieurkunst: Nordschleuse ein historisches Wahrzeichen

28.04.2021

Bremerhaven Für „dicke Pötte“ die Tidenhöhe in der Weser mit dem Wasserstand im Überseehafen abzugleichen – diesen „Job“ erfüllt die Bremerhavener Nordschleuse schon seit fast 90 Jahren. Das war am vergangenen Montag nicht anders, als der 200 m lange und 38 m breite Autotransporter „Thruxton“ von See kommend in die Schleuse einlief.

Was an Bord des unter liberianischer Flagge fahrenden Frachters wahrscheinlich kaum ein Crewmitglied mitbekam, war die kleine Feierstunde, zu der sich allerlei Prominenz am Containeraussichtsturm und damit in unmittelbarer Nähe des großen Schiffes eingefunden hatte.

Im Beisein von Bremens Häfensenatorin Dr. Claudia Schilling (SPD), Kammerpräsident Dr. Heinrich Bökamp, Bremenports-Geschäftsführer Robert Howe und dem Präsidenten der Ingenieurkammer Bremen, Torsten Sasse, wurde eine Tafel enthüllt, die die Nordschleuse ab sofort als „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst“ ausweist.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass das Land Bremen ab sofort kein weißer Fleck mehr auf der Karte historischer Bauwerke ist“, betonte Sasse. Schilling sagte, es gelte, die Ingenieurleistung hinter dem Bauwerk zu würdigen.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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