Bremerhaven - Es ist gleich, ob es sich um Alleinerziehende handelt, um Menschen in schwierigen Beschäftigungssituationen oder um jene, die sich wegen Corona in Kurzarbeit befinden – an sie alle und weitere Personenkreise wendet sich in Bremerhaven ein neuer Service. Das Arbeitsförderungs-Zentrum (Afz) hat mit Unterstützung des Magistrats und des Amtes für Arbeitsmarktpolitik ein Job-Mobil losgeschickt. Auftrag: mobile Beratung anbieten.
Damit reagieren die Behörden auf die Folgen der Corona-Pandemie in der Seestadt nachdem festgestellt wurde, dass Beratungseinrichtungen nur noch sehr verhalten aufgesucht werden. Viele dieser Anlaufpunkte haben ihre Türen für den sonst üblichen Publikumsverkehr geschlossen, können nur nach telefonischer oder schriftlicher Anmeldung aufgesucht werden.
Dazu heißt es in einer Erklärung der Stadtverwaltung unter anderem: „Besonders in dieser schwierigen Zeit, in der Bremerhavenerinnen und Bremerhavener ihre Arbeitsplätze verlieren, sind die Menschen teilweise auf sich allein gestellt.“ Gerade an sie richte sich das Angebot, den Service des Job-Mobils zu nutzen. Es ist ab sofort an drei Tagen in der Woche in verschiedenen Stadtteilen unterwegs.
An Bord haben die Mitarbeiter nicht nur Beratungstipps, sie geben auch Job-Angebote weiter und unterstützen bei der Suche nach passgenauen Arbeits- und Ausbildungsplätzen.
Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD) begrüßt die neue Projektidee. „Beratungsangebote direkt in die Quartiere zu bringen und vor Ort Hilfe und Unterstützung anzubieten, ist in diesen schwierigen Zeiten besonders wichtig“, so Grantz.
