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Kreuzfahrtschiffe „Iona“ verholt von Bremerhaven nach Norwegen

Bremerhaven - Seit März lag sie an der Bremerhavener Columbuskaje, jetzt hat die „Iona“ der britischen Kreuzfahrtreederei P&O die Seestadt verlassen – und wird dorthin wohl auch nicht zurückkehren. Neuer „Warte-Hafen“ ist Haugesund in Südwest-Norwegen. Die 37 000-Einwohner-Stadt soll nach dem Fahrplan der „Iona“ zu urteilen ab kommenden März zu einem regelmäßigen Anlaufort für Kreuzfahrtpassagiere werden – sofern die Coronalage es zulässt.

Corona bremste Ausbau

In Bremerhaven lag die „Iona“, eines der größten Passagierschiffe der Welt, über viele Monate. Zunächst war der jüngste Neubau der Papenburger Meyer Werft nicht fertig. Doch für den Innenausbau durften wegen der Coronakrise zunächst nur wenige hundert Werftarbeiter eingesetzt werden.

Auch als der Kreuzliner so gut wie fertig war, ließ die Übergabe des Schiffes von der Meyer Werft an die britische Reederei P&O noch auf sich warten. Dem Vernehmen nach hatten die Briten daran gar kein großes Interesse, denn zum Einsatz kommen konnte das schwimmende Hotel wegen Corona nicht.

So fand man immer neue Gründe, die Übergabe des Schiffes zu verschieben. Vor einigen Tagen erst war es dann doch so weit. Am Hauptmast der „Iona“ flatterte die britische Fahne.

Spanien Zielgebiet

Mit Passagieren wird der Ozeanriese aber wohl frühestens im Februar oder März in Fahrt kommen. Möglicherweise ist Spanien ein Zielgebiet. Die Fahrgäste werden dann wohl Zeugen einer seltenen Premiere. Sie sind unterwegs auf einem dann ein Jahr alten Schiff, das lange auf seine Premierenfahrt warten musste.

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