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NWZonline.de Region Bremerhaven

„Minerva“ will nach Griechenland

28.09.2017

Bremerhaven Als das 133 m lange Kreuzfahrtschiff MS „Minerva“ am 7. März in den Überseehafen einlief, da war von einem dreiwöchigen Aufenthalt bei der Lloyd Werft die Rede. Doch die Arbeiten dauerten offenbar länger. Danach lag der in Bremerhaven als „Alexander von Humboldt“ bekannte Luxusliner auf. Einen Tag lang unternahm er mit angeblichen Kaufinteressenten eine Probefahrt in der Deutschen Bucht.

Wenig später war die „Minerva“ zurück. Diesmal wurde sie im südlichen Fischereihafen festgemacht. Damit brodelte die Gerüchteküche weiter. Das Schiff stehe nach wie vor zum Verkauf, hieß es. Bestätigt wurde das nie. Statt dessen lag die „Minerva“ über Monate weiterhin im Fischereihafen – abends vorschriftsmäßig beleuchtet. Wer an Bord war? Keine Angaben.

Seit Dienstag ist der Kreuzliner verschwunden, lief so unauffällig aus, wie er im März gekommen war. Durch die Doppelschleuse ging es hinaus auf die Weser – und weg war sie, die „Minerva“.

Nach Angaben des Internetdienstleisters Marinetraffic ist das frühere Phönix-Schiff auf dem Weg in die griechische Stadt Elefsina, früher auch Eleusis. Der kleine Hafen liegt etwa 30 Kilometer nordwestlich von Athen. Kreuzliner sind dort eher selten zu sehen – es sei denn, sie sollen in der Bucht vor der Stadt aufgelegt werden. Am 7. Oktober will die „Minerva“ am Ziel sein. Dann sieht man weiter – vielleicht.

Heiner Otto
Korrespondent
Redaktion Bremerhaven
Tel:
0471 95154216

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Minerva | Lloyd-Werft

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