Bremerhaven - Etwas später als geplant traf am vergangenen Sonntag der in Papenburg als „World Dream“ gebaute Kreuzfahrtriese „Manara“ am Container Terminal in Bremerhaven ein. Das Schiff soll dort dem Vernehmen nach zunächst eine längere Zeit verbleiben und erst später an die Westkaje im Überseehafen verholt werden. Dazu wird eine Dockschleusung erforderlich, bei der beide Schleusentore geöffnet bleiben. Nur so kann die „Manara“, die wegen ihrer Länge sonst nicht in die Kaiserschleuse passen würde, in den Hafen einlaufen.

An den Umbauarbeiten in Bremerhaven wird nicht nur die Bredo-Werft beteiligt sein, auch die Lloyd Werft ist mit von der Partie. So profitieren auch Bremerhavener Unternehmen von einem Millionenauftrag, dessen Umfang bislang nicht näher beziffert wurde. Um weitere Arbeiten an der „Manara“ vornehmen zu können – unter anderem soll die auffällige Bugbemalung verschwinden – wechselt der Kreuzliner kurzzeitig nach Hamburg in ein großes Dock. Umgebaut wird das Schiff, damit es den Geschmack westlicher Kunden besser trifft.