Bremerhaven - Dass am Rande der Maritimen Tage in Bremerhaven auch ein Wirtschaftsforum stattgefunden hat, zu dem Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD) namhafte Gäste begrüßen konnte, dürfte die meisten der rund 400 000 Besucherinnen und Besucher gar nicht mitbekommen haben. Dennoch zeigt diese Veranstaltung in der Veranstaltung, dass die Seestadt auf dem besten Wege ist, sich einen immer bedeutenderen Namen als wichtiger Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort zu machen.
Dass jedoch ging an den meisten Gästen wahrscheinlich vorbei. Sie wollten fünf Tage lang Schiffe sehen. Und genau die und natürlich noch viel mehr wurde ihnen in Bremerhaven auch in diesem Sommer wieder geboten. Bremerhavens neuer Tourismus-Chef André Lomsky zeigte sich nach Abschluss der Maritimen Tage hochzufrieden.
Die Stadt, die Veranstalter und alle Mitwirkenden an dem maritimen Großevent hätten friedliche und fröhliche Tage erlebt. Das bestätigte derweil auch die Polizei, spricht von einer der ereignislosesten Veranstaltungen überhaupt.
Besonders hoch in der Gunst des Publikums standen der Großsegler „Galéon Andalucia“ aus Spanien und die „Alexander von Humboldt II“. Dort gingen die meisten „Sehleute“ an Bord.
Gute Noten verdiente sich einmal mehr die Streetfood-Meile im ehemaligen Loyddock und das erstmals im Programm zu findende Angebot für junges Publikum. Der Erfolg war so groß, dass der Betreiber im kommenden Jahr wohl wieder dabei sein möchte. Im übrigen denkt er wohl darüber nach, eine Kneipe zu eröffnen.
