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NWZonline.de Region Bremerhaven

Museumshafen: „Najade“ soll alte Zeiten beleben

23.10.2020

Bremerhaven Rückblende. Wie funktionierten Seeverkehre und Welthandel um 1827 bis hinein in die Zeit um 1920? Und welche Rolle kam dabei Bremerhaven zu? Die Geestemünder Tecklenborg Werft war jedenfalls einer der bedeutendsten Schiffbauer Deutschlands. Große Segelschiffe liefen hier vom Stapel. Dann stellten die Konstrukteure plötzlich um, verwendeten statt Holz nun Stahl für den Rumpf der Großsegler.

So entstand bei Tecklenborg die „Najade“, Deutschlands erstes Vollschiff aus Stahl. Und genau das soll nun, wie berichtet, in Bremerhaven nachgebaut werden. Kosten wird das einen zweistelligen Millionenbetrag.

Geld kommt aus Berlin

Das Geld kommt aus Berlin und war ursprünglich für eine andere Verwendung vorgesehen. Zunächst ging es in Bremerhaven um einen Nachbau der „Seute Deern“. Doch schnell wurde deutlich, dass sich ein solches Projekt finanziell niemand weder leisten konnte noch wollte. So wird die „Süße“ als Sondermüll demnächst in der Versenkung verschwinden und die „Najade“ kommt dafür in Fahrt.

Doch das stimmt nur im übertragenen Sinne, denn der Nachbau des Vollschiffes wird nie aus eigener Kraft fahren können. Weil deswegen bestimmte Voraussetzungen nicht erfüllt werden müssen, ist ein recht präziser Nachbau der „Najade“ möglich.

Während der Magistrat das alles inzwischen mit der politischen Mehrheit von SPD, CDU und FDP abgesegnet hat, hält sich in der Öffentlichkeit die Diskussion über Sinn und Zweck dieser historischen Rückschau am Alten Hafen.

Bebauung erwünscht

Mehr Zustimmung als zum Schiff scheint es für den Plan zu geben, am Museumshafen auch Gebäude zu errichten, die an die maritime Wirtschaft von damals erinnern würden. Das könnten begehbare kleine Geschäfte, Kontore aber auch bewohnbare Gebäude sein. Sie würden ein neues Gesamtkonzept für den Alten Hafen auch nach Meinung von Experten ideal abrunden. Die Planungen dafür laufen.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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