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NWZonline.de Region Bremerhaven

Bergung der „Seute Deern“ abgebrochen

22.09.2019

Bremerhaven Nach einem dreistündigen Versuch, die im Bremerhavener Museumshafen auf Grund liegende „Seute Deern“ leer zu pumpen, ist am Samstagabend ein erster Bergungsversuch abgebrochen worden. „Die Pumpenleistung reicht einfach nicht aus. Es läuft mehr Wasser in das Schiff nach, als wir herauspumpen können“, erklärte Bergungsexperte Martin Claus, dem die Enttäuschung anzusehen war. „Ich hätte mir einen schnelleren Verlauf gewünscht“.

Die eingesetzten Pumpen sind so leistungsstark, dass der hölzerne Großsegler eigentlich binnen einer Stunde hätte leer sein müssen. Jedoch ist die Kalfaterung (Abdichtung) im oberen Schiffsbereich so marode und durchlässig, dass offenbar große Mengen Wasser schnell wieder in das Schiff eindringen können. Am Sonntag soll möglicherweise ein neuer Bergungsversuch unternommen werden - dann mit Unterstützung durch das Technische Hilfswerk (THW), das über besonderes Gerät verfügt. „Die Seute Deern muss schwimmen und sie wird schwimmen“, gab sich Martin Claus trotz des ersten Fehlschlags zuversichtlich. Die nächsten Tagen werden zeigen, ob das auch so, wie vorhergesagt, eintritt.

Hinter den Absperrzäunen am Deutschen Schifffahrtsmuseum verfolgten den gesamten Tag über Hunderte die Bemühungen der Fachleute, die Bark wieder über Wasser zu heben. Viele Passanten kamen darüber ins Gespräch und tauschten sich über die Zukunft des Bremerhavener Wahrzeichens aus. 34 Millionen Euro sollte eine Sanierung kosten - vor dem Untergang im Hafen. Dieser Betrag dürfte jetzt möglicherweise gar nicht mehr ausreichen.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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