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NWZonline.de Region Bremerhaven

Die „Seute Deern“ wird abgewrackt

24.10.2019

Bremerhaven Schicksal besiegelt: Der Stiftungsrat, das oberste Gremium des Deutschen Schifffahrtsmuseums, hat am Mittwochvormittag beschlossen, das schwer beschädigte Museumsschiff abzuwracken. Eine Sanierung der „Seute Deern“ wäre zu teuer gewesen. Die Hafengesellschaft bremenports werde beauftragt, ein Konzept für den Rückbau zu erstellen, sagte ein Museumssprecher

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Gutachter hatten dem völlig maroden Großsegler zuvor einen katastrophal schlechten Allgemeinzustand attestiert. Sie warnten dringend davor, das Schiff zu bewegen. Allein die Zugkraft von Schleppern könnte dazu führen, dass der Rumpf des Holzschiffes einknickt oder aufreißt. Beides hätte auf dem Weg in ein Schwimmdock unvorhersehbare Folgen. Ein solcher Zwischenfall in Höhe der Glasbrücke oder der Hebebrücken wäre mit einschneidenden Folgen für die gesamten Havenwelten verbunden.

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Auf dem Museumsschiff war Mitte Februar 2019 ein verheerendes Feuer ausgebrochen und Ende August gesunken. Das als Bremerhavener Wahrzeichen geltende Schiff wurde zwar gehoben. Der unter Denkmalschutz stehende Segler schwimmt aber nur mit Hilfe leistungsstarker Pumpen, jeden Tag werden 4800 Kubikmeter aus dem Schiff geholt. Das Deutsche Schifffahrtsmuseum ist Eigner der „Seute Deern, die seit 1966 im Alten Hafen liegt. In dieser Zeit wurde das Schiff nur selten professionell gepflegt.

Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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