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NWZonline.de Region Bremerhaven

Wie geht es weiter mit der „Seute Deern“?

19.02.2019

Bremerhaven Nach dem Schwelbrand an Bord des Museumsschiffes „Seute Deern“ gilt der bald 100 Jahre alte Frachtsegler nach Ansicht von Fachleuten nicht als Totalschaden. Das bestätigte nach einem Besuch an Bord am Montagnachmittag Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD). Damit ist über die Zukunft der Bark, die als dringend sanierungsbedürftig eingeschätzt wird, aber konkret noch nichts gesagt. Weder die genaue Schadenshöhe noch die Brandursache sind bekannt.

Wie es mit der „Seute Deern“, die dem Deutschen Schifffahrtsmuseum (DSM) gehört, weitergeht, dürfte sich wohl erst nach umfassenden weiteren Untersuchungen sagen lassen. Fest steht, dass durch das umsichtige Arbeiten von Feuerwehren und Technischem Hilfswerk (THW) noch Schlimmeres verhindert wurde. Ganz wichtig: die Lenzpumpen im Schiffsinneren, die über eine externe Stromversorgung verfügen, sind in Betrieb. Würden diese Pumpen ausfallen, wäre die „Seute Deern“ wohl nicht mehr zu retten, denn täglich dringen erhebliche Wassermengen in den Rumpf des maroden Windjammers ein. Der Bordstrom wurde derweil abgeschaltet.

Wenig Hoffnung gibt es nach Worten des Oberbürgermeisters für eine Wiederaufnahme der beliebten Bordgastronomie. „Wir wollen mithelfen, damit die rund 30 Arbeitsplätze erhalten bleiben“, kündigte Grantz an.

Eine schlechte Nachricht ist der Brand auf dem Segelschiff auch für neun Brautpaare, die bis Sommer an Bord der „Seute Deern“ heiraten wollten. Sie müssen sich nun nach einer Alternative umschauen.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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